Region mit Zukunft - page 16

Mit Vereinszielen identifizieren
Das Hotel-Restaurant Kloster-
mühle in Münchweiler an der
Alsenz, Neumitglied des Ver-
eins Zukunftsregion West-
pfalz, ist ein modernes Haus
mit langer Geschichte. Geführt
wird es von Familie Jennewein.
„Wir finden, das ist eine tolle Sa-
che“, sagt Erik Jennewein, der
das Haus mit seiner Ehefrau Vi-
olaine seit 2016 in zweiter Ge-
neration führt, über die Ver-
einsmitgliedschaft. „Wir befin-
den uns ja selbst in der West-
pfalz, und die sollte nicht unter-
schätzt werden“, bricht er eine
Lanze für die Region. Für ihn
steht es nicht in Frage, dass die
Westpfalz für Einheimische und
Auswärtige viel zu bieten hat,
was nach seiner Ansicht nach
innen und nach außen bekann-
ter gemacht werden sollte.
Aus diesem Grund ist die
Klostermühle dem ZRW beige-
treten, denn: „Wir identifizie-
ren uns mit den Vereinszielen.
Die Region Westpfalz kann
durch die Zusammenarbeit mit
den anderen Mitgliedern und
durch intensive Kommunikati-
on profitieren“, fährt er fort.
Schließlich lebe diese Initiative
Hotel-Restaurant Klostermühle fühlt sich der Region verbunden und ist deshalb dem ZRW beigetreten
vom Austausch und vom Mit-
einander. „Es geht darum, aktiv
an den Vereinszielen mitzuar-
beiten.“
Das gelingt der Familie ohne-
hin schon seit geraumer Zeit. Sie
hat die ehemalige Getreide-
mühle, die im zwölften Jahr-
hundert erstmals erwähnt wur-
de, von den 1990er-Jahren an zu
einem Drei-Sterne-Superior-
Haus gemacht, deren Attribute
von Urlaubern, Geschäftsrei-
senden und Genießern ge-
schätzt werden. Die Lage am
Rande des Donnersbergmassivs
inmitten herrlicher Natur, die
Freizeitmöglichkeiten in der
Umgebung, ein parkähnliches
Gelände, durch das das Flüss-
chen Alsenz fließt, und nicht zu-
letzt die feine Restaurantküche
machen den Betrieb aus. Fri-
sches Gemüse und Kräuter
steuern die Schwester des
Hausherrn, Carla Jennewein,
und Anne Faber aus ihrem eige-
nen Betrieb „Fräulein Lenz“ bei.
Für Gäste von weiter außer-
halb ist das Hotel aufgrund sei-
ner guten Verkehrsanbindung
attraktiv. Zwei Autobahnen, ei-
ne Bundesstraße und ein Bahn-
haltepunkt machen es einfach
erreichbar. Zum Übernachten
stehen 24modern ausgestattete
Zimmer zur Verfügung und für
Tagungen können zwei Räume
oder der ausgebaute Mühlen-
speicher mit der entsprechen-
den Technik genutzt werden.
Gefeiert und geheiratet werden
kann in der Klostermühle mit
ihrem parkähnlichen Garten
selbstredend auch.
Erik Jennewein, der ebenfalls
den landwirtschaftlichen Be-
trieb leitet, will das Haus wei-
terhin für die Zukunft rüsten.
„Wir sind dabei, einen Master-
plan für die nächsten 15 Jahre zu
erstellen“, erzählt er.Wichtig ist
ihm dabei auch, dass der 25-
köpfige Personalstamm mit
Herzblut bei der Sache ist.
„Wenn unsere Mitarbeiter be-
geistert sind, sind es die Gäste
auch“, ist er sich sicher.
|lmo
Hochmoderner Standort bedient europaweite Anfragen
Die G&MSystemtechnikGmbH
in Kaiserslautern baut Kompo-
nenten für die moderne Haus-
und Gebäudetechnik. Durch
kreative Neuerungen der Bau-
teile, die innerhalb der hausei-
genen Entwicklungsabteilung
entstehen, trägt das Unterneh-
men mit innovativen Lösun-
gen zur ökologischeren Nut-
zung der Energie bei.
In zeitgemäßen Heizsystemen,
Klimaanlagen,
Solaranlagen
und der Technik zur Nutzung er-
neuerbarer Energien steckt so-
mit viel Engagement der G&M
Systemtechnik. Das Unterneh-
men ist 1997 als Spezialist für
Metallverarbeitung gestartet.
Die Kernkompetenz der Rohr-
be- und -verarbeitung wurde
durch Erweiterung der Ferti-
gungstechniken ständig ausge-
baut.
„Durch unsere hauseigene
Entwicklungsabteilung haben
wir unser Produktportfolio
ständig erweitert und sind zwi-
schenzeitlich auch im Segment
Maschinenbau als Zulieferer
etabliert“, verweist Jutta Metz-
ler als eine von drei Gesellschaf-
tern auf kontinuierlicheWeiter-
entwicklungen im Unterneh-
men und daraus resultierende
Synergieeffekte. G&M bedient
mittlerweile europaweit Anfra-
Die G&M Systemtechnik GmbH ist ein innovativer Partner für die moderne Haus- und Gebäudetechnik
gen zu kompakten Lösungsvari-
anten.
Drehen, fräsen und umfor-
men gehören zum Produktions-
prozess im CNC-Maschinen-
park. Zu Beginn eines Anlagen-
baus steht jeweils die analyti-
sche Beratung, gefolgt von der
Entwicklungsarbeit, die sich
dann in der individuell ange-
passten Fertigung manifestiert.
„Wir verstehen uns als Berater,
Dienstleister und Produzent
gleichermaßen, sind für unsere
Kunden somit als Generalist tä-
tig“, hebt JuttaMetzler die Kom-
plexität der internen Leistun-
gen hervor.
Industriekunden erfahren
durch Wissen und Erfahrung
bei G&M Systemtechnik best-
mögliche Unterstützung, vor al-
lem unter dem Aspekt einer
ökologischeren und effiziente-
ren Technik. Dies sei durch Pro-
duktoptimierungen möglich,
die oft auf Kenntnis des redu-
zierten Materialeinsatzes ba-
siere, und auch durch Entwick-
lungen zur einfacheren Hand-
habung einer Komponente. Bei
G&M werden Lösungen ge-
schaffen, die sowohl im kompli-
zierten Einzelteil als auch inner-
halb hochkomplexer System-
einheiten ihre Vollendung zei-
gen. Innerhalb aufwendiger
Entwicklungsprozesse stellt das
Unternehmen Prototypen her,
die bei der G&M Systemtechnik
GmbH selbst oder ihren Kunden
als Vorlage zur Serienfertigung
dienen. Alle Neuentwicklungen
können auf dem hausinternen
Prüfstand getestet werden. Spe-
zifisch angepasste Konstruktio-
nen kommen somit als geprüfte
Anlagenkomponenten beim
Kunden an.
Das kreative Entwicklerteam
und der hauseigene Werkzeug-
baumachen den Erfolgmöglich.
So können individuelle Lö-
sungsvorschläge oft in kürzes-
ter Zeit realisiert werden. „Da-
bei ist uns Transparenz in der
Kundenkommunikation bei je-
dem einzelnen Schritt wichtig“,
so das Unternehmen.
Ein Innovations- und Her-
zensprojekt des Unternehmens
ist die selbst entwickelte Anlage
zur „Nachhaltigen Trinkwasser-
gewinnung aus der Luftfeuch-
tigkeit“, bei welcher erstmals
die Kombination von Fotovolta-
ik und Solarthermie zum Ein-
satz kommt.
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Seite 16 |
DIE RHEINPFALZ
Samstag, 24. März 2018
Verein Zukunftsregion Westpfalz
Ländlich-beschauliche Lage: Die Klostermühle in Münchweiler an der Alsenz, eine mittelalterliche
Hofanlage, ist seit 90 Jahren im Besitz der Familie Jennewein.
FOTO: MEYER/FREI
Die drei Gründungsgesellschafter Heiner Metzler, Jutta Metzler und Norbert Götz vor dem Firmen-
gebäude (von links nach rechts).
FOTO: VIEW/FREI
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