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Was FCK-Ikone Hans-Peter Briegel zur Ehrenspielführer-Auszeichnung sagt
Hans-Peter Briegel ist vor dem Spiel des FCK gegen Hertha BSC mit einer besonderen Auszeichnung überrascht worden. Die Legende des FCK wurde zum Ehrenspielführer ernannt. Erst eine Stunde vor der Ehrung erfuhr der Europameister von 1980 und Vizeweltmeister von 1986 davon. Als die Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion seinen Namen skandierten, war Briegel den Tränen nahe. Marek Nepomucký sprach mit dem vor kurzem 70 Jahre alt gewordenen Briegel über die Auszeichnung.
Herr Briegel, die Überraschung ist dem FCK gelungen ...
Oh ja, sehr sogar. Ich wusste bis dahin ehrlich gesagt nicht, dass es Ehrenspielführer beim FCK gibt. Dann erfuhr ich, wer alles schon Ehrenspielführer ist: Fritz Walter, Werner Liebrich, Horst Eckel sowie drei Spieler vor 1930, die man nicht mehr zuordnen kann. Als wir dann vor der Westkurve standen, wurde es für mich sehr emotional. Ich bin nah am Wasser gebaut. Das war ein bewegender Moment.
Was bedeutet das für Sie, auf einer Stufe mit drei Weltmeistern zu stehen?
Das ist natürlich eine große Ehre. Allerdings hätten es andere vor mir auch verdient.
Wie überrascht waren Sie, als Ihr früherer Mitspieler Pierre Littbarski bei der Ehrung durch die Tür kam?
Ich erfuhr, dass die Ehrung eigentlich 14 Tage früher hätte stattfinden sollen. Doch konnten die Überraschungsgäste nicht kommen. Pierre und ich waren 1986 bei der WM in einem Zimmer. Weil wir beide schnarchen, hatte ich die glorreiche Idee, dass wir in einem Zimmer übernachten. Wir waren dann einmal im Aktuellen Sportstudio eingeladen. Mich hatte Moderator Dieter Kürten gefragt, wie wir einschlafen. Ich sagte, dass wir bis 20 runterzählen und dann eingeschlafen sind.
Hat es funktioniert?
Natürlich nicht.
Wo wird die Ehrenspielführerbinde denn aufbewahrt?
Sie liegt gerade vor mir. Ehrlich gesagt weiß ich das noch nicht. Ich habe noch so viele Trikots und Medaillen von früher. Ich muss mir etwas einfallen lassen. mne/Foto: Moray
