1. FC Kaiserslautern
Simon Asta glücklich nach Rückkehr in FCK-Startelf
Bis zum 22. August 2025 war Simon Asta beim 1. FC Kaiserslautern gesetzt. Das Auswärtsspiel war das vierte Pflichtspiel, von vier möglichen, das der Sommerneuzugang auf der rechten Schiene unter Trainer Torsten Lieberknecht von Anfang an absolvierte. Es sollte sein vorerst Letztes sein, bis Mitte April, bis Samstag. Denn in der zwölften Minute an jenem Freitag ging Asta zu Boden. Diagnose: Kreuzbandanriss. Eine monatelange Pause folgte.
In der Winterpause kehrte der 25-Jährige dann schrittweise wieder ins Mannschaftstraining zurück. Dann im Februar kehrte er beim 0:4 in Darmstadt wieder auf den Rasen zurück, wurde seitdem immer wieder eingewechselt.
Erst am Morgen erfahren
Und nun, am Samstag, stand er erstmals seit seiner schweren Verletzung wieder in der Startelf. Wie es wohl war, nach so langer Zeit wieder den eigenen Namen in der Startaufstellung zu lesen? „Es war schön. Es war auch eine Überraschung. Ich habe es erst heute erfahren“, sagt Asta am Samstag nach Abpfiff. Er und seine Teamkollegen waren da gerade mit einem 1:0 gegen Hertha BSC als Sieger vom Platz gegangen.
Vielleicht war es auch gar nicht schlecht, dass Asta erst am Spieltag von seinem Comeback in der Startelf erfahren hat. Denn gegen Hertha heißt das, dass er sich auf dem Feld direkt mit dem Anpfiff Fabian Reese gegenüber sieht. Reese gilt schließlich als einer der besten Flügelspieler der Zweiten Fußball-Bundesliga und ist in Berlin so etwas wie der Hoffnungsträger. Reese gut, Hertha gut – so oder so ähnlich. Gegen ihn zu spielen, heißt auch, unter Druck zu stehen. Und das nach so langer Ausfallzeit.
Konkurrenzkampf auf der rechten Schiene?
In der Defensive hat Asta seine Sache sehr ordentlich gemacht. „Er hat Fabian Reese super unter Kontrolle gehabt“, lobt auch FCK-Torhüter Julian Krahl seinen Teamkollegen.
Bereits kurz nach seiner Verletzung hat der FCK auf Astas Position einen Ersatz verpflichtet. Paul Joly ist vom französischen Erstligisten AJ Auxerre ausgeliehen. Der 25-Jährige ist seitdem auf der rechten Seite gesetzt. Folgt nun eine schrittweise Wachablösung?
„Das waren rein taktische Überlegungen“, sagte Lieberknecht über den Wechsel von Joly auf Asta. Denn der FCK-Trainer hatte bekanntlich vor dem Spiel gegen Hertha von der sonst üblichen Dreierkette in der Abwehr auf eine Viererkette gewechselt. Und da scheint er sich mit Asta wohler gefühlt zu haben.

