Meinung
Respekt, wie schnell der FCK inzwischen Ersatz beschaffen kann
A la bonheur, FCK. Wie schnell die Verantwortlichen des Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern einen namhaften Ersatz für den am Samstagabend schwer verletzten Torjäger Ivan Prtajin aus dem Hut gezaubert haben, ist aller Ehren wert. Sicher: Mergim Berisha ist ein gänzlich anderer Stürmer als Prtaijin, und er hat – vor allem verletzungsbedingt – in den vergangenen beiden Jahren wenig zeigen können. Aber das Talent bringt der 27-jährige, immerhin mit der deutschen U21 Europameister im Jahr 2021, allemal mit.
Ohnedies ist (positiv) auffällig, wie schnell der FCK inzwischen bei Notfällen reagieren kann. Als Simon Asta sich früh in der Hinrunde verletzte, stand ruckzuck Paul Joly im Kader und überzeugend auf dem Platz. Als klar wurde, dass sich Leihgabe Ji-soo Kim in der Winterpause erneut verletzt hatte und unbefristet ausfällt, waren Atanas Chernev und Jacob Rasmussen zur Stelle.
Flexible Konditionen
Schlechter ist der Kader damit nicht geworden. Im Gegenteil: Die Neuen bringen neben Qualität auch internationale Erfahrung mit. Das kann dem FCK mittelfristig nur gut tun.
Dass zudem in allen Fällen gute Konditionen gefunden wurden – mal eine Leihe mit Kaufoption, mal ein Kauf ohne Ablösesumme –, die dem FCK sehr viel Flexibilität ermöglichen, zeigt, dass in Sachen Spielerverpflichtungen aktuell sehr professionell gearbeitet wird.
