1. FC Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Neuer FCK-Vereinsmanager hat bereits eine Bleibe auf dem Betze gefunden

Uli Dickas wechselt aus der Rhön in die Pfalz.
Uli Dickas wechselt aus der Rhön in die Pfalz.

Der neue Vereinsmanager des 1. FC Kaiserslautern e.V. kommt aus der Rhön. Uli Dickas tritt am 15. Juni die Nachfolge von Marcus Endlich an.

Der 47-jährige Dickas ist staatlich geprüfter Betriebswirt und hat einen Bachelor in Sportmanagement. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung im Sportmanagement, hat beispielsweise zuletzt die Sportschule Oberhaching als Geschäftsführer geleitet. Er wohnt in Bischofsheim in der Rhön, ist 47 Jahre alt, verheiratet und hat einen 18-jährigen Sohn. Anfang der Woche hat er seinen Vertrag unterschrieben.

Gerade wegen seines großen Erfahrungsschatzes im Umgang mit Sportorganisationen und Gremien sowie seiner Verwurzelung im Ehrenamt erwartet der FCK-Vorstand, dass er „große Impulse für die Weiterentwicklung unseres Vereins setzen kann“, sagte Vorstandsvorsitzender Gero Scira im Gespräch mit dieser Zeitung. Er betonte zudem, dass „es mir sehr wichtig war, dass er mit Zahlen umgehen kann“ – als Betriebswirt eine Selbstverständlichkeit.

Seit Meistersaison 1991 FCK-Fan

Dickas sagte auf Anfrage, er sei trotz der weiten Entfernung seit 1991 FCK-Anhänger. In der damaligen Meistersaison habe sein Vater unbedingt mal auf den Betze gewollt. Gegen Wattenscheid nahm er seinen zwölfjährigen Sohn Uli mit ins Stadion. „Danach war es um mich geschehen“, erzählt der Bayer lachend. Er sei sogar später zum entscheidenden Spiel mit nach Köln gefahren. Insofern erfüllt sich nun mit seinem Engagement beim FCK ein Jugendtraum. Eine Wohnung in Kaiserslautern hat er auch schon – auf dem Betzenberg, also ganz nah bei seinem Arbeitsplatz.

Dickas folgt Marcus Endlich nach, der die Position des Vereinsmanagers seit zwei Jahren bekleidet hatte. Endlichs Vertrag läuft am 10. Juni aus. Zunächst auf ein Jahr befristet, war der Kontrakt zweimal um ein halbes Jahr verlängert worden. Eine weitere Verlängerung wäre nur noch unbefristet möglich gewesen. Dass Endlich – früher auch Geschäftsführer des Handball-Zweitligisten Eulen Ludwigshafen – nicht dauerhaft beim FCK bleibt, hatte viele bei Bekanntgabe überrascht. Zu den Gründen, warum der FCK den Vertrag nicht mehr verlängern wollte, machten beide Seiten keine Angaben.

Der Vereinsmanager ist beim FCK quasi das Bindeglied zwischen dem ehrenamtlichen Vorstand einerseits und den Mitgliedern sowie den hauptamtlichen Mitarbeitern der Geschäftsstelle – derzeit etwa ein Dutzend – andererseits. Neben dem Tagesgeschäft mit und für die bald 40.000 Mitglieder und die Abteilungen des Vereins gehört es zu seinen Aufgaben, die Weiterentwicklung des Vereins zu steuern.

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