1. FC Kaiserslautern
FCK verliert gegen SV Elversberg: Die Stimmen zum Spiel
Julian Krahl, FCK-Torwart
Es ging ordentlich hin und her. Elversberg hat es über Umschaltaktionen versucht, wir mit unserer Wuchtigkeit. Wir haben eine riesen Chance in Führung zu gehen. Es ist natürlich sehr, sehr bitter, dass Ivan raus musste. Logischerweise ist eine Rote Karte immer ein Knackpunkt, wir kommen vor der Halbzeit sogar nochmal zurück. Es ist dann am Ende bitter, dass wir dann relativ zügig das zweite Gegentor bekommen, dann wird es natürlich schwer. Die Liga ist so eng. Jeder wird Punkte lassen, jeder wird mal ein kleines Down erleben. Im Moment ist es einfach nur schade, dass wir zu Hause nicht gewonnen haben.
FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen ...
... über die Schiedsrichterleistung: Ich bin schon lange nicht mehr d'accord mit dem VAR und wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft verloren. Das hat Elversberg gar nicht nötig, auf Unterstützung zu warten oder zu hoffen. Aber wenn ich eine Entscheidung treffe als Schiedsrichter und es liegt keine glasklare Fehlentscheidung vor, und dann wieder, ich weiß gar nicht, zum wievielten Mal schon der VAR dann doch eingreift. Deniz Aytekin ist ein erfahrener Schiedsrichter und er sagt zu mir, er kann so lange gucken, wie er möchte. Also muss er so lange gucken, bis er wirklich was findet, dass dann irgendwas war, dass es entscheidend war. Und dann wird im Keller auch noch fünf, sechs Minuten geguckt. Also für mich dauert das alles zu lange. Entweder müssen wir uns was überlegen, ob die Schiedsrichter ganz abgeschafft werden. Dann machen wir es nur noch mit Fernseher. Das war heute nicht Aytekin-like.
über die Verletzung von Pratjin: Es sieht nicht gut aus, aber ich will nichts vorweg nehmen. Aber es sieht so aus, glaube ich, dass er ausfallen wird. Klar müssen wir die Köpfe zusammenstecken, wie wir es auffangen. Ob wir es in der Gruppe auffangen, ob wir ein anderes System spielen, oder ob wir nochmal was machen in Sachen Transfers. Es wird schwierig sein in der kurzen Zeit. Aber es darf kein Schnellschuss sein. Es muss wohl überlegt sein, es muss auch passen.
FCK-Kapitän Marlon Ritter ...
... über das Spiel: Vielleicht gab es zwei, drei zu wilde Aktionen, wo wir Elversberg ein bisschen einladen, aber trotzdem müssen wir in Führung gehen. Und dann mit einem Mann mehr für Elversberg in der zweiten Halbzeit, da wird es schwer, das konsequent zu verteidigen. Trotzdem sind die Gegentore, die wir dann bekommen, zu einfach. Und das ist enttäuschend heute.
Zur Gesamtsituation nach der Niederlage: Ein Nackenschlag ist es auf jeden Fall, wenn du zu Hause verlierst, auch unter den Umständen, dann Ivan noch verletzt raus musste. Aber ich glaube, wir haben trotzdem schon mehr Punkte als in der Hinrunde geholt aus den ersten drei Spielen. Wir werden jetzt nicht die Saison abschenken und sagen, jetzt kicken wir ein bisschen um die goldene Ananas. Sondern wir werden weiter Gas geben, weiter an uns arbeiten. Ich finde, wir spielen nicht schlecht. Jeder Gegner hat Probleme gegen uns. Letzte Woche darfst du auf gar keinen Fall unentschieden spielen. Heute mit elf Mann, sage ich auch, verlierst du auf gar keinen Fall zu Hause. Und darauf können wir aufbauen.
