1. FC Kaiserslautern
FCK-Torwart Krahl: Es ist eine gewisse Gefahr da und auch eine gewisse Unzufriedenheit
Julian Krahl, Torwart des FCK: Es war eine kräftezehrende Partie. Wir haben alles reingehauen. Vorne hat uns die Durchschlagskraft gefehlt. Mut und Entschlossenheit kann man den Jungs nicht absprechen. Jeder kann seine eigenen Schlüsse daraus ziehen. Bei der Moral und der Einstellung waren wir auf Augenhöhe. Letzte Woche waren die Reaktionen im Stadion gerechtfertigt, jetzt in Dresden kann ich es auch verstehen, aber die Fans haben gesehen, dass wir alles auf dem Platz gelassen haben. Wir wollen die Saison nicht wegschmeißen. Es ist eine gewisse Gefahr da und auch eine gewisse Unzufriedenheit. Wir sind genervt, dass wir Spiele verlieren.
Leon Robinson, Mittelfeldspieler des FCK: Es war kein leichtes Spiel. Wenn man zuletzt gar keine Minuten hatte, ist es nicht einfach ins Spiel zu finden. Wir sind alle unzufrieden, dass wir zum dritten Mal in Folge verloren haben. Der Wille und der Einsatz, heute etwas mitzunehmen, kann man uns nicht absprechen. Wir haben zu wenig Chancen als Mannschaft herausgespielt.
Marlon Ritter, Kapitän des FCK: Ich will nichts schönreden, aber es war ein besserer Auftritt als letzte Woche gegen Braunschweig. Die Selbstverständlichkeit ist im Moment nicht da, die bekommen wir nur, wenn wir gewinnen und Tore schießen. Wir wissen mit den Stimmungen in Kaiserslautern umzugehen. Wir wollen die Saison nicht austrudeln lassen, sonst kann es ungemütlich werden.
Simon Asta, Abwehrspieler des FCK: Drei Niederlagen sind für jede Mannschaft nicht schön. Wir wollen die letzten beiden Spiele gewinnen, um sagen zu können: Der letzte Eindruck zählt und dass wir zeigen, dass wir es gut gemacht haben. Es liegt nicht an der Einstellung. Wenn man Spiele verliert, ist die Stimmung nicht gut. Es gibt keine Probleme im Verhältnis Trainer und Mannschaft.
Torsten Lieberknecht, Trainer des FCK: Wir haben momentan keine einfache Situation. Wir haben uns die Leichtigkeit genommen und Dinge, wie mit Freude in ein Spiel zu gehen. Wir können die Power nicht entwickeln. Ein Thema war, dass wir uns gegen eine Mannschaft stellen wollen, die alles in die Waagschale werfen wollte. Es war ein Spiel, das auf jede Seite hätte kippen können. Es gab auch das ein oder andere Positive. David Schramm und Ben Jungfleisch gaben ihr Debüt und haben sich ihren Einsatz verdient aufgrund der guten Leistungen im Training. Der Kopf und die Beine wirken schwer momentan. Ich wusste, dass es schwere Wochen werden, weil ich die Gegner kenne. Ich habe es die ganze Zeit nicht gesagt, um nicht dazustehen und lamentieren. Aber man merkt seit geraumer Zeit, dass uns ein Ivan Prtajin massiv fehlt oder ein Naatan Skyttä in guter Form.
Thomas Stamm, Trainer Dynamo Dresden: Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Es muss nicht immer um Tugenden gehen. Wir hatten über 90 Minuten die besseren Chancen und verdient mit 1:0 gewonnen. Wir hatten sehr gute Verlagerungen gegen einen kompakten Gegner. In der ersten Halbzeit fehlte die Effizienz, in der zweiten hatten wir sie.
