1. FC Kaiserslautern
FCK-Aufstiegsheld Terrence Boyd spricht über seine dunkelsten Stunden
Im Familienrat herrschte Uneinigkeit. „Meine Frau kann es nicht verstehen. Die sagt immer: Warum machst du nicht noch ein Jahr?“, berichtet Terrence Boyd. Am Ende hat der 34-jährige Stürmer dennoch die Entscheidung getroffen, seine lange Karriere nach dieser Saison zu beenden. Der Torjäger, der entscheidend am Zweitliga-Aufstieg des 1. FC Kaiserslautern 2022 beteiligt war, sah die Zeit gekommen – bevor andere über seine Zukunft bestimmen. „Links und rechts sind Mitspieler weggebrochen, die nicht selbst entscheiden durften, wann sie aufhören, weil sie keinen neuen Vertrag mehr bekommen haben“, sagt Boyd, bevor er mit dieser Zeitung in aller Offenheit über die Höhen und Tiefen in seiner Karriere spricht.
A wie Antwerpen
Unter dem aufgrund seiner manchmal rauen Methoden umstrittenen Trainer Marco Antwerpen spielt Terrence Boyd zweimal, zwischen Januar und Mai 2022 beim FCK, dann zwischen Januar und September 2024 beim SV Waldhof. „Er ist auf jeden Fall ein Trainer, der in Erinnerung bleibt“, sagt Boyd. „Am Ende des Tages hat er immer seinen Job erledigt. Das spricht für ihn. Er ist ein Typ.“ Aufklärung liefert der Stürmer auch beim „Kaffeemaschinen-Eklat“, bei dem Antwerpen nach einer Niederlage des SV Waldhof gegen Viktoria Köln in der Kabine Kaffeemaschine und Essen abräumen ließ. „Ich kam da rein und Ante sagte: ,Euch geht’s zu gut’. Es war eine Methode, um Zug in den Laden zu bringen, aber es war schon sehr drakonisch.“ Und beim FCK? „Da waren die Maßnahmen nicht so drastisch, aber es ging ja auch um den Aufstieg und nicht um den Klassenerhalt.“
B wie Betzenberg
Als Terrence Boyd im Januar 2022 aus Halle zum 1. FC Kaiserslautern wechselt, ist er voller Vorfreude. „Der FCK hat eine enorme Strahlkraft und ein enormes Potenzial. Das ist ein schlafender Riese mit diesen ganzen verrückten Fans. Von daher ist es eine Ehre, dass ich für so einen historisch großen Klub auflaufen darf“, sagt er. Nach zwei Jahren am Betzenberg und 25 Toren in 67 Spielen geht Boyd als Aufstiegsheld – und verbindet weiter viele gute Erinnerungen mit dieser Zeit. „Das ist schon ein sehr wuchtiges Stadion“, sagt Boyd, „mit 50.000 Fans im Rücken kannst du viel entfachen.“ Er verbinde „sehr coole Erfahrungen“ mit seiner FCK-Zeit (Januar 2022 bis Januar 2024), „vor allem mit dem Aufstieg. Das war schön“. Auf Instagram hatte er sich damals emotional aus der Pfalz verabschiedet: „Was wir gemeinsam geschafft haben, wird für immer in Erinnerung bleiben!“
C wie Corona
Den FCK schießt Boyd im März 2022 zum Sieg beim VfL Osnabrück – obwohl sein Corona-Test nach einer Infektion erst am Morgen des Spieltags negativ ausfällt. „Ich fahre mit Thomas Hengen privat nach, hab’ zwei Kaffee getrunken, ein Mettbrötchen gegessen“, erzählt er zu jener Zeit – und trifft nach seiner Einwechslung zum Sieg. „Ich kann mich nur bei ,Hansi' bedanken. Das war eine butterweiche Flanke. Das ist zu 90 Prozent ,Hansis' Tor“, gibt er die Komplimente an Mitspieler Daniel Hanslik weiter.
Generell denkt Boyd nur sehr ungern an die Zeit der Pandemie zurück. „Ich kann das Wort Corona nicht mehr hören. Ohne Fans im Stadion hatte das alles Testspielcharakter, da hast du einfach mit ein paar Prozent weniger Körperspannung gespielt. Da hat man gemerkt, wie wichtig die Fans sind“, sagt er. Der Lockdown sei eine „schlimme Zeit“ gewesen. „Da mussten wir diese Läufe machen und ich hasse laufen. Außerdem habe ich die vorgegebenen Zeiten nie geschafft.“
D wie Darmstadt
„Da war ich einfach nicht gut, habe nicht performt. Nach meiner Knieverletzung in Leipzig habe ich echt gebraucht, bis ich wieder der Alte war“, sagt Boyd über seine Zeit bei Darmstadt 98 zwischen 2017 und 2019, als er in der Bundesliga und der Zweiten Liga unter den Trainern Torsten Frings und Dirk Schuster spielt. Beim 2:1-Sieg gegen Borussia Dortmund im Februar 2017 schießt Boyd aber sein erstes von insgesamt sieben Toren in der Bundesliga.
E wie Ersatzbank
„Die kenne ich leider“, sagt Boyd und lacht. „Auf der habe ich einige Male in meinem Leben gesessen.“ Ersatzbank sei grundsätzlich ein „Schreckenswort für viele Fußballer“, aber jetzt gegen Ende seiner Karriere sei es dort „nicht mehr so schlimm wie früher“. Empfindet sich Boyd als guten Joker? „Ich mag es einfach nicht. Jeder Fußballer – außer vielleicht Nils Petersen – sollte den Anspruch haben, in der Startelf zu stehen.“
F wie Familie
Die Familie ist schon beim Wechsel vom Halleschen FC nach Kaiserslautern 2022 ein entscheidender Punkt. „Meine Frau kommt aus der Heidelberger Region, ihr Vater ist früher immer von Heidelberg nach Ramstein gependelt, weil er auf der US-Base gearbeitet hat. Zu meinen Zeiten beim FCK bin ich eben immer eine Stunde zum Training nach Lautern und zurück gefahren“, sagt Boyd. „Uns war einfach wichtig, sobald unsere große Tochter in der Schule ist, wollen wir nicht mehr umziehen.“
Der viel diskutierte Wechsel vom FCK zum Erzrivalen SV Waldhof nach Mannheim sei sicher nicht „der konformste Weg“ für ihn selbst gewesen, aber für seine Familie eben die beste Entscheidung. „Auch wenn ich dafür kurz durch die Scheiße gehen musste. Aber jeder muss in den Spiegel schauen können.“
G wie Gastronomie
Der Profi-Fußballer wagt mit der Eröffnung des Cafes „Boyd’s“ in der Mannheimer Innenstadt im Jahr 2018 einen kurzen Ausflug in die Welt der Gastronomie. „Das war ein richtiger Reinfall, weil ich da sehr viel Geld verloren habe. Ich habe in Darmstadt gespielt und keine Ahnung von Mannheim gehabt. Ich wollte halt unbedingt mal ein Cafe eröffnen. Das war schon ein bisschen naiv von mir“, sagt Boyd im Rückblick. Das Lokal schließt er schnell wieder.
H wie Hansestadt Bremen
„Ich kenne mich in Bremen gar nicht richtig aus, weil ich aus Bremen-Nord bin. Genau wie Jan Böhmermann übrigens“, sagt Boyd über die Stadt, in der er am 16. Februar 1991 geboren wurde. Der Bezirk sei von hoher Arbeitslosigkeit und sozialen Problemen geprägt. „Wenn man von dort stammt, ist es eher das Ziel, da herauszukommen.“ Trotzdem sei er ein „stolzer Bremen-Norder“ und froh darüber, „normales Hochdeutsch“ zu sprechen. Was ist aus dieser Zeit übriggeblieben? „Man duzt sich einfach, dieses Lockere. Und ich bin sehr demütig geblieben, ich mag Arroganz nicht.“
I wie Instinkt
Boyd ist Zeit seiner Karriere immer als Instinktfußballer beschrieben worden, der intuitiv weiß, wo er im gegnerischen Strafraum zu stehen hat. „Ich würde von mir schon behaupten, dass ich einen Torriecher habe. Wie modern der Fußball auch geworden ist, am Ende des Tages werden so oft die Spiele entschieden. Da ist es egal, ob du ihn mit der Kniescheibe oder sonstwie reinmachst“, sagt er. Er könne beim Blick von außen schnell einschätzen, ob ein Stürmer diesen unerklärbaren Tor-Instinkt habe oder nicht.
J wie Jürgen Klopp
Der noch junge Stürmer spielt in der Saison 2011/2012 in der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund, als er auch einige Einheiten unter dem späteren Meistertrainer Jürgen Klopp bei den BVB-Profis absolvieren darf. „Er kannte mich schon. Klopp hat zu mir im Abschlusstraining gesagt: ,Bitte hau jetzt hier keinen um’“, erinnert sich Boyd, der bei den wenigen Begegnungen ein positives Bild von der Trainer-Ikone bekommt. „Klopp war eins zu eins so, wie man ihn aus dem Fernsehen gekannt hat. Das fand’ ich sehr toll, weil man da auch negative Erfahrungen machen kann.“
K wie Knie
Im Dezember 2014 steht Terrence Boyds Karriere plötzlich auf der Kippe. Beim Zweitliga-Spiel mit RB Leipzig gegen den FC Ingolstadt reißt sein Kreuzband. „Weil an dem Tag der Platz so matschig war, habe ich längere Stollen angezogen. Seitdem mache ich das nicht mehr“, blickt er zurück. Es kommt zu Komplikationen im lädierten Knie, insgesamt viermal muss der Stürmer operiert werden. „Hätte die vierte OP nicht geklappt, habe ich schon gesagt: Dann höre ich mit Fußball auf. Da war ich 24, 25, das erste Kind war auf dem Weg. Da habe ich schon gedacht: Was machst du dann außer Fußball?“ Leipzigs damaliger Trainer Ralf Rangnick versichert ihm aber, dass RB ihn auch dann nicht hängen lassen und ihm einen Anschlussjob besorgen würde. Zum Glück kommt es anders und Boyd kann nach anderthalb Jahren Verletzungspause weiterspielen.
L wie Leipzig
Zur Saison 2014/15 wechselt Boyd für zwei Millionen Euro Ablöse von Rapid Wien zum damaligen Zweitligisten RB Leipzig. „Damit war ich für ein halbes Jahr lang der Toptransfer der Vereinsgeschichte“, sagt er mit einem Lachen. Boyd spielt zusammen mit großen Namen wie Mikael Forsberg, Yussuf Poulsen oder dem heutigen Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich. „Wir haben uns gefühlt wie eine U23, die zu den Profis will – nur waren wir schon die Profis. Das fand’ ich so cool. Da hat keiner den dicken Macker gemacht. Es war einfach ein Haufen von Jungs, die Bock hatten, Gas zu geben“, sagt Boyd. Auch wenn seine schwere Knieverletzung die Leipziger Jahre überschattet und er um die Kritik von Fanseite am Red-Bull-Projekt weiß, sei Leipzig als „Spieler das Schlaraffenland“ mit den besten Bedingungen gewesen. Großen Eindruck hat auch der damalige RB-Coach Ralf Rangnick bei Boyd hinterlassen: „Er ist ein Perfektionist, aber auf so vielen Ebenen als Trainer eine Koryphäe.“
M wie Major League Soccer
2019 geht Boyd nach Kanada, in die nordamerikanische Profiliga Major League Soccer zu Toronto FC. Es wird für ihn persönlich das vielleicht schwerste halbe Jahr seiner Karriere. „Ich habe nicht viel gespielt und war nicht ich selbst“, sagt er im Rückblick. Zwar sei Toronto als Stadt „überragend“, doch die Distanz zu seiner Familie quält den Stürmer. „Ich war alleine ohne Frau und Kind. Da hatte ich zum ersten Mal dunkle Phasen. Ich saß nur da und habe gewartet, bis der Tag vorbei ist. Das hat mich sehr geprägt, später zu sagen, ich ziehe nicht mehr weg von meiner Familie.“
N wie Nachwuchs
Boyd fängt nach seinem Karriereende im Sommer als Trainer im Nachwuchsbereich des SV Waldhof an, wo er schon jetzt punktuell mithilft. „Das macht mir echt eine Menge Spaß. Du siehst die Jungs wie deine eigenen Kinder und schaust, was du rauskitzeln kannst“, sagt er. Außerdem soll der 34-Jährige beim Mannheimer Drittligisten als Spezialtrainer für die Stürmer im Profikader arbeiten.
O wie Osten
In Leipzig und später in Halle fühlt sich Boyd wohl. „Vorher dachtest du natürlich ,Alles Nazis’ und hattest Vorurteile. Aber es gibt überall gute Flecken“, sagt er. „Natürlich hat man auch noch den grauen Charme der DDR gesehen, wenn du ein bisschen rausgefahren bist. Die Menschen dort haben vielleicht einen etwas raueren Charme, aber es war auch toll dort.“
P wie Podcast
Zusammen mit seinem Kumpel Luis Schwabe hostet Boyd anderthalb Jahre lang den amüsanten Podcast „Weiter geht der Lachs“, bevor im Februar 2025 abrupt Schluss ist. Es geht nicht nur um Fußball, sondern um Geschichten aus seinem Leben. „Das hat Spaß gemacht, aber ich habe irgendwann keinen Bock mehr gehabt“, sagt der Stürmer. Auch beim Fußball-Podcast „Copa TS“ von Tommi Schmitt macht Boyd eine Zeitlang mit. „Das war für mich anstrengend, weil ich immer die Highlights vom Wochenende gucken musste. Und ich gucke normalerweise keinen Fußball.“
Q wie Queens
Aus dem New Yorker Stadtteil stammt Boyds Vater. „Ich habe als Baby Anfang der 90er ein Jahr da gelebt, daran kann ich mich logischerweise nicht erinnern“, sagt er. „Meine Mutter hat mir hinterher erzählt, dass sie damals als Weiße auf der Straße niemandem in die Augen schauen und keinen Schmuck tragen durfte. Das war ein anderer Schnack dort.“ Nach der Scheidung seiner Eltern kehrt Boyd mit seiner deutschen Mutter zurück nach Bremen. „Ich wäre schon gerne in New York aufgewachsen, aber im Nachhinein denke ich mir: In Deutschland war es schon sicherer.“
R wie Rassismus
Im Oktober 2022 wird Boyd im Zweitliga-Spiel des FCK in Rostock von einem Hansa-Fan als „Scheiß Kanake“ beleidigt. Nicht der einzige Vorfall, bei dem der dunkelhäutige Angreifer direkt mit dem Thema Rasssismus konfrontiert wird. „Ich wurde hier in Deutschland des Öfteren rassistisch beleidigt. Es gab eine Zeit, da konnte ich selbst nicht so richtig greifen, wie schlimm das eigentlich ist. Es war aber nie so, dass ich mich in meinem Leben wirklich ernsthaft in Gefahr befunden hätte“, sagt er. Anders sei das in den USA, wo noch einige Verwandte leben. „Meiner Tante und meinem Cousin in New York wurde beigebracht, wenn eine Polizeikontrolle stattfindet, die Hände immer auf zehn und zwei Uhr am Lenkrad zu halten, die Papiere parat liegen zu haben und keine ruckartigen Bewegungen zu machen. In Deutschland bringt Dir so etwas keiner bei, weil es nicht notwendig ist.“
S wie SV Waldhof
Der Wechsel von der Pfalz zum Erzrivalen nach Mannheim im Januar 2024 sorgt auf beiden Seiten für Aufregung und Irritationen. Mittlerweile fühlt sich Boyd von den Waldhof-Fans „akzeptiert“ und sagt im Rückblick: „Für mich war es privat wie sportlich eine Topentscheidung, nach Mannheim zu gehen. Ich hoffe, wenn die Spielerkarriere vorbei ist, dass alle beim Waldhof zufrieden mit mir waren. Gerade die Fans, dass sie sagen: Als Mensch und als Spieler – so schlimm war er nicht.“
T wie Trainer
„Ich habe in meiner Karriere viele positive Erfahrungen mit Trainern gemacht, aber auch negative“, sagt Boyd. Einen „besten Trainer“ könne er nicht nennen, doch auffällig sei, dass die technischen Hilfsmittel im Laufe seiner Karriere immer wichtiger geworden seien. „Zu meiner Zeit in Darmstadt hat Dirk Schuster noch keinen Videoscreen benutzt, später in Lautern schon. Man muss als Trainer mit der Zeit gehen.“
U wie USA
14 Mal spielte Boyd unter dem damaligen Trainer Jürgen Klinsmann zwischen 2012 und 2014 für die US-Nationalmannschaft, unter anderem auch bei einem 4:3-Testspielsieg gegen Deutschland in Washington. „Es war eine Ehre, da mitzuspielen. Schade, dass ich es bei der WM 2014 nicht in den Kader geschafft habe. Da hätte ich dabei sein müssen“, sagt er. Sein Highlight: Ein Auswärtssieg im Aztekenstadion in Mexiko City vor 90.000 Zuschauern. „Das war Wahnsinn, tolle Erfahrungen, für die ich dankbar bin“, sagt Boyd. Ein bisschen traurig ist er aber schon, dass seine Nationalmannschaftskarriere schnell wieder endete: „Es wäre mehr drin gewesen. Ich denke oft an die Kniegeschichte und was wäre wenn? Trotzdem bin ich happy.“
V wie Verletzungen
Bänderriss, Syndesmose, Fußbruch, Prellungen – Boyd, der sich in jeden Zweikampf mit vollem Einsatz hineinwirft, hat neben seiner schweren Knieblessur auch viele andere Verletzungen überstehen müssen. „Man sagt ja, dass jeder Fußballer eine schlimme Verletzung in seiner Karriere hat“, sagt Boyd.
W wie Wien
Bei Rapid Wien (2012 bis 2014) spielt Boyd in der Europa League – und auch die weichen Faktoren stimmen. „Das ist eine sehr schöne Stadt, Wien war eine tolle Erfahrung. Die Rapid-Zeit hat mich sehr geprägt, deshalb trage ich bis heute auch nie violett, weil das die Austria-Farbe ist.“
X wie Xbox
„Ich habe immer Playstation und nicht Xbox gespielt“, sagt Boyd. „Diese Streaming-Welt mit Twitch & Co, die es jetzt gibt, ist nicht so meins.“ Mittlerweile sitze er aber sowieso kaum noch an der Spielkonsole: „Am liebsten spiele ich Golf.“
Y wie Yoga
Das auch in Fußballerkreisen immer angesagtere Yoga hat Boyd ein paar Mal ausprobiert, ein großer Fan ist er nicht geworden. „Das ist hart anstrengend, weil es den ganzen Körper beansprucht“, sagt er.
Z wie Zukunft
Erst einmal wünscht sich Boyd für sich und seine Familie Gesundheit. Und beruflich? Wo soll die Trainerkarriere, die im Sommer richtig beginnt, einmal enden? „Klar will ich soweit kommen, wie es geht“, sagt er, aber: „Da gehe ich demütig ran, weil ich erst einmal das Handwerk lernen will. Davor habe ich viel Respekt.“ Natürlich sei es ein „Traum“, es auch als Trainer irgendwann in den Profibereich zu schaffen. „Aber ich starte erst einmal in der Jugend und alles weitere wird man sehen.“
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Dieser Artikel stammt aus der RHEINPFALZ am SONNTAG, der Wochenzeitung der RHEINPFALZ. Digital lesen Sie die vollständige Ausgabe bereits samstags im E-Paper in der RHEINPFALZ-App (Android, iOS). Sonntags ab 5 Uhr erhalten Sie dort eine aktualisierte Version mit den Nachrichten vom Samstag aus der Pfalz, Deutschland und der Welt sowie besonders ausführlich vom Sport.
