1. FC Kaiserslautern
Das ist FCK-Neuzugang Jacob Rasmussen
Diese Vita klingt nach Europapokal. Jacob Rasmussen ist schon ein wenig herumgekommen, hat unter anderem das Trikot der AC Florenz getragen, von Feyenoord Rotterdam, von Schalke 04 sowie zuletzt von Red Bull Salzburg. Und nun läuft der 28-Jährige Däne für den 1. FC Kaiserslautern auf. Am Freitag gaben die Roten Teufel die Verpflichtung des Innenverteidigers bekannt.
In Salzburg kam der Abschied des Dänen offenbar etwas früher als geplant. „Jacob ist ein Spieler mit Qualität und hoher Professionalität. Auch wenn seine Zeit bei uns leider kürzer ausfällt als ursprünglich geplant, hat er sich stets vorbildlich verhalten und alles für die Mannschaft gegeben. Wir bedanken uns für seinen Einsatz und wünschen Jacob beim 1. FC Kaiserslautern sportlich wie persönlich nur das Beste!“, wird Marcus Mann, Geschäftsführer Sport, auf der Homepage des Red-Bull-Klubs zitiert.
Für 1,5 Millionen Euro nach Salzburg
32 Einsätze hat 1,90-Mann in der laufenden Spielzeit für die Österreicher absolviert, bei der Klub-WM, in der Bundesliga, im Pokal, in der Champions-League-Qualifikation sowie der Europa-League. Zuletzt saß er in der Europa League gegen Aston Villa aber 90 Minuten auf der Bank. Im Herbst war er zudem wegen schwankender Leistungen in die Kritik geraten, berichten die „Kronen Zeitung“. Vor der Klub-WM war er laut „Salzburger Nachrichten“ für kolportierte 1,5 Millionen Euro vom dänischen Erstligisten Bröndby IF als Abwehrchef in die Mozart-Stadt gekommen.
„Jacob Rasmussen ist ein Spieler, der sehr viel Erfahrung mitbringt, fließend Deutsch, Englisch und Dänisch spricht und Leadership verkörpert. Gepaart mit seinem guten Spielaufbau mit dem linken Fuß und seiner Präsenz auf dem Platz wird er uns in der Gesamtheit der Gruppe bereichern. Wir hatten sehr gute und offene Gespräche und freuen uns, ihn nun bei uns willkommen heißen zu können“, begrüßte der damalige Geschäftsführer Sport, Rouven Schröder, den Neuzugang.
Unzählige Ex-Klubs
Nun soll er dem FCK in der Defensive helfen. Nach Atanas Chernev ist er der zweite Neue in der letzten Reihe diesen Winter. Und er ist der Linksfuß, den sich Trainer Torsten Lieberknecht schon beim Trainingsauftakt Anfang Januar gewünscht hat. FCK-Sportdirektor Marcel Klos lobte in der Pressemitteilung zum Transfer die Kopfballstärke und Spielintelligenz des Dänen.
Rasmussen ist schon viel herumgekommen. Er wechselte aus seiner Heimat von Odense BK 2014 in die Knappenschmiede des FC Schalke 04. Von dort zog es ihn 2017 nach Hamburg zum FC St. Pauli, wo er für die zweite Mannschaft in der Regionalliga Nord spielte. Danach wechselte er zu Rosenborg Trondheim, wo er 2017/18 erstmals in der Europa League ran durfte. Danach ging es nach Italien, zum FC Empoli, ehe die AC Florenz anklopfte. Per Leihe kehrte er wieder zurück nach Empoli, spielte für Erzgebirge Aue sowie Vitesse Arnheim und Feyenoord Rotterdam. 2023 holte Bröndby Rasmussen dann fest aus Florenz in die Heimat.
Der 28-Jährige hat unter anderem 65 Spiele in der niederländischen Eredivisie absolviert, 14 in der Serie A, 38 in der dänischen Superliga, 14 in der deutschen Zweiten Bundesliga sowie 16 in der österreichischen Bundesliga. Er kommt auf vier Einsätze in der Champions-League-Qualifikation, zwölf in der Europa League und zehn in der Conference League. 21-mal stand er für die dänische U21-Nationalmannschaft auf dem Rasen. 2024 wurde er zudem für das A-Team nominiert, ohne eingesetzt zu werden.
