1. FC Kaiserslautern
Beiratsvorsitzender deutet Votum für FCK-Trainer Lieberknecht an
Verständlicherweise hielt sich Rainer Keßler – Vorsitzende des mächtigen FCK-Beirats, in dem auch die Investoren vertreten sind – bei der Frage zurück, ob Zweitligist 1. FC Kaiserslautern mit Trainer Torsten Lieberknecht auch in die nächste Saison geht. Darüber entscheide nicht der Beirat, sondern die Geschäftsführung, betonte er.
Dennoch deutete er an, in welche Richtung es gehen könne. Der Weg des FCK sei keineswegs so schlecht, wie er derzeit gefühlt von vielen wahrgenommen werde. Vor der Saison sei das Ziel ausgegeben worden, besser als in der vergangenen Spielzeit abzuschneiden. Damals war der FCK Siebter geworden, auf Platz sieben steht er trotz der zuletzt drei Niederlagen in Folge auch diesmal. „Wir können das Ziel, unter die ersten Sechs zu kommen, immer noch erreichen“, betonte Keßler. „Und wir standen seit dem vierten Spieltag nie schlechter als Platz sieben.“ Er räumte aber auch ein, dass die Mannschaft in mehreren Auswärtsspielen „das Produkt FCK nicht gut verkauft hat“.
Lizenz erstmals seit Jahren ohne Auflagen
Keßler hob weiter hervor, das Trainerteam um Lieberknecht habe es geschafft, Talenten Spielzeit in der ersten Mannschaft zu geben, habe ihre Chance auf Einsätze im Profiteam deutlich erhöht gegenüber früheren Trainern. Das sei wichtig für die Weiterentwicklung des FCK.
Vor allem aber habe er ein Interesse an Kontinuität auf der Trainerposition. „Das hatten wir in den vergangenen Jahren nicht“, sagte Keßler und verwies darauf, dass auch die häufigen Trainerwechsel vielfach kritisiert worden seien.
Der Beirat werde – wie immer nach Saisonende – zu einer Sitzung zusammenkommen und über den Verlauf der Spielzeit reden, die Situation des FCK beurteilen. Zu der gehöre aber auch die Nachricht, dass der FCK erstmals seit Jahren die Lizenz für die kommende Saison ohne jede Auflage oder Bedingung erhalten habe. Auch das fließe in die Bewertung der Spielzeit mit ein.
