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Mittwoch, 23. Mai 2018

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Der Fall des versuchten Anschlags auf den Ludwigshafener Weihnachtsmarkt

 

 

Ein mittlerweile 13-Jähriger soll am 26. November 2016 einen Bombenanschlag auf den Ludwigshafener Weihnachtsmarkt geplant haben. Der Umgang mit dem strafunmündigen Jungen war in der Folge schwierig, es gab Pannen und große politische Wellen. Außerdem wird der Fall juristisch aufgearbeitet. Hier gibt es einen Überblick zu unserer Berichterstattung. (häm/mix/ier/kad/ik/fkk/yah/unn)  

Erste Verhandlungstage beim Prozess in Wien

Am 4. April 2018 beginnt der Prozess gegen einen 19-jährigen Österreicher, der den damals Zwölfjährigen bei seinem Attentatsversuch auf dem Ludwigshafener Weihnachtsmarkt angeleitet haben soll. 

Weitere Details werden bekannt

Nach und nach kommen weitere Informationen um den Fall des Bombenbastlers und seinen Anstifter an die Öffentlichkeit. Außerdem wird bekannt, dass der inzwischen 14-Jährige aus Ludwigshafen in Wien vor Gericht aussagen soll. Im Prozess gegen einen Deutsch-Iraker, der ihn zu dem Attentatsversuch angestiftet haben soll. 

Ein Jahr danach

Es ist nicht einfach, weitere Details zu dem Fall zu erfahren. Vieles halten Behörden geheim. Es soll jedoch ein Video geben, auf dem der Junge ein Selbstmordattentat angekündigt hat. 

Betreuungspanne bei "Terrorkind"

Für die Betreuung des mutmaßlich islamistisch radikalisierten Jungen war ausgerechnet ein mutmaßlicher Islamist zuständig. Inzwischen ermittelt das Landeskriminalamt. Stadt und Land sind sich alles andere als einig über die Zuständigkeiten für den 13-Jährigen. Der Fall schlägt politisch Wellen. 

Zukunft des Jungen unklar

Inzwischen ist der Junge 13 Jahre alt und wird von der Polizei überwacht.

Kontakt zu radikalen islamischen Kreisen?

Immer noch ermittelt die Generalbundesanwaltschaft. Es geht unter anderem darum, wer das Kind wie radikalisiert hat. Der Junge soll schon vor dem versuchten Anschlag verhaltensauffällig gewesen sein. 

Es wird weiter ermittelt

Mit monatelanger Ermittlungsarbeit ist im Fall des zwölfjährigen Deutsch-Irakers zu rechnen, heißt es von Seiten der Generalbundesanwaltschaft. 

Städte in der Region reagieren

Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt, bei dem zwölf Menschen getötet wurden, und dem geplanten Anschlag in Ludwigshafen reagieren Städte in der Pfalz und verschärfen die Sicherheitsvorkehrungen auf ihren Weihnachtsmärkten. 

Mehr Details werden bekannt

Nach wenigen Tagen gibt es mehr Informationen über den Jungen, sein Umfeld und erste Informationen über seine mögliche islamistische Radikalisierung. Unter anderem ist das Ermittlungsverfahren gegen den Jungen am 16. Dezember eingestellt worden, weil er wegen seines Alters nicht strafmündig ist. 

Erste Erkenntnisse

Am 5. Dezember 2016 wird am Ludwigshafener Rathaus-Center ein verdächtiger Gegenstand gefunden. Deponiert hat ihn ein damals zwölfjähriger Deutsch-Iraker aus Ludwigshafen. Im Rucksack befand sich ein Glas mit pyrotechnischem Pulver. Mitte Dezember wird klar: Der Junge soll versucht haben, am 26. November eine Bombe auf dem Ludwigshafener Weihnachtsmarkt zu zünden. Was an diesem Tag zu erfahren war: