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Berufe mit Zukunft

Zur Sache: Historie

Das Verputzen von Innen-und Außenfassaden gehört ebenso zu den Tätigkeiten des Stuckateurs, wie das Verarbeiten von Stuck. Daher hat der Beruf auch seinen Namen. Die Arbeit mit Stuck, das heißt die plastische Ausformung von Gips oder Mörtel auf Innen-und Außenflächen, war Namensgebend für den Stuckateur. Diese künstlerischen Tätigkeiten, die schon Johann Baptist und die Brüder Asam im 18. Jahrhundert ausgeführt haben, sind auch heute noch gefragt. In anderen Regionen, wie beispielsweise in der Schweiz und in Süddeutschland wird der Stuckateur als Gipser bezeichnet und im Norddeutschen wird er Verputzer oder Putzer genannt.

Im Jahr 1934 erhielt der Beruf des Stuckateurs erstmals einen Eintrag im Verzeichnis der Gewerbe, die handwerksmäßig betrieben werden können. Seine Anerkennung für das Stuckateurhandwerk erhielt das Berufsbild 1957. Die staatliche Anerkennung des Berufs für Handwerk und Industrie erfolgte 17 Jahre danach, im Jahr 1974. Eine Neuordnung der Berufsausbildung in der Bauwirtschaft wurde 1999 beschlossen. Es gibt eine Ausbildung mit Anrechnungsmöglichkeit, die nach zwei Jahren mit dem Berufsabschluss als Ausbaufacharbeiter/in abschließt. Dem Berufsabschluss als Stuckateur/in geht eine dreijährige Ausbildung voraus.

Einsatzgebiete heute: Stuckateure/Stuckateurinnen arbeiten in erster Linie auf Baustellen im Freien und in Gebäuden. Tätig sind sie meist in Betrieben des Stuckateurhandwerks, in industriellen Ausbaubetrieben und im Fassaden- und Trockenbau. Sie finden aber auch Beschäftigung bei Betreibern historischer Stätten, Ämtern für Denkmalpflege, in Restaurierungswerkstätten, sowie bei Kirchenbauämtern. |iam

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