Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Samstag, 24. September 2016 Drucken

Berufe mit Zukunft

Zur Sache: Historie

Bereits im Jahr 2003 löste der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik den Beruf des Elektroinstallateurs ab. Ein relativ neuer Beruf für ein altes Gewerbe.

Die Erfindung des „Galvanischen Elements“ durch Alessandro Volta, der durch eine Säurereaktion den Vorläufer heutiger Batterien erzeugte, war im Jahr 1800 Startschuss für die Entwicklung der Elektroinstallation, die allerdings erst in den Folgejahren mit Beginn des 19. Jahrhunderts Fahrt aufnahm. Schlag auf Schlag wurden Entdeckungen und Erfindungen bekannt gegeben, welche die Voraussetzungen des Siegeszuges der Elektrotechnik in der menschlichen Zivilisation bilden sollten. Namen wie Faraday, Kirchhoff, Edison, Ohm oder Siemens sind untrennbar mit dieser schöpferischen Epoche verbunden.

Die ersten Elektroinstallationen wurden seit etwa 1890 verbreitet und auf Putz verlegt. Ein eigenes Handwerk ist die Elektroinstallation seit 1912. Um etwa 1920 kam die Unterputzverlegung auf, Grundlage für die heute noch gebräuchliche Bezeichnung des „Schlitzeklopfers“. Zum Reichsinnungsverband des Elektrohandwerks gehörten ab dem Jahr 1935 die Elektroinstallateure genauso wie Elektromaschinenbauer, Elektromechaniker und Radiomechaniker.

Seither hat sich einiges getan. 1988 wurden neuen Technologien wie SPS, Mikroelektronik und digitale Kommunikationstechnik mit aufgenommen. Im Jahr 2003 trat die Neuordnung der Elektro-Handwerksberufe in Kraft, wurden die Elektroinstallateure durch die Elektroniker ersetzt, die es seither in den Fachrichtungen Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungstechnik, sowie Informations- und Telekommunikationstechnik gibt.

|env

Zugang auswählen


Sie sind bereits Kunde?

Einloggen

Sie sind bereits Kunde?

Einloggen

Pfalz-Ticker