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Samstag, 27. August 2016 Drucken

Berufe mit Zukunft

Zur Sache: Historie

Erst im Jahr 2011 bestand der erste angehende Produktionstechnologe seine Abschlussprüfung mit der Note „sehr gut“. Das lag aber nicht an fehlendem Engagement seiner Vorgänger, sondern daran, dass der Beruf erst seit dem Jahr 2008 als Ausbildungsberuf anerkannt ist. Bis dahin handelte es sich um einen Studiengang im Bereich des Ingenieurwesens.

Entsprechend anspruchsvoll aber auch vielseitig ist das noch immer relativ neue Berufsbild, denn Produktionstechnologen sind Spezialisten, wenn es um Serienproduktionen großer Unternehmen geht. Da ist vom großen Automobilhersteller bis zum Hersteller von Bohrmaschinen alles dabei. Sobald ein neues Produkt auf den Markt kommt, geben die Produktionstechnologen den Arbeitsvorgaben der Produkt- und Prozessentwickler, Zulieferer und Kunden den letzten Schliff und koordinieren den Ablauf des Produktionsprozesses.

Entsprechend gute Aufstiegschancen haben ausgelernte Produktionstechnologen, die direkt als Facharbeiter mit entsprechendem Gehalt in den Beruf einsteigen. Prozess- und Applikationsexperten sind mögliche Weiterbildungen für Produktionstechnologen, die im geprüften Prozessmanager gipfeln können.

Alternativ ist für ausgebildete Produktionstechnologen auch der Weg zur Fachhochschule oder Hochschule möglich, womit sich der Kreis des Berufsbildes wieder schließt.

|env

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