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Samstag, 07. November 2015 Drucken

Berufe mit Zukunft

Zur Sache: Historie

Obwohl wertvolle Ware schon immer verpackt wurde, ist der Packmitteltechnologe ein recht junger Beruf. Erst seit dem 1. August 2011 werden junge Menschen in Deutschland dazu ausgebildet. Der Beruf des Packmitteltechnologen löst damit den Verpackungsmittelmechaniker ab, der seit 1964 der anerkannte Lehrberuf der Branche war.

Mit der Modernisierung der Ausbildungsordnung, der Flexibilisierung der Ausbildungsinhalte und der Zulassung von Wahlqualifikationen bereits vor der Zwischenprüfung wurde dabei im Berufsbildungsgesetz der Modernisierung der Branche Rechnung getragen, die bereits im Jahr 2001 mit einer strukturellen Reform begonnen hatte. Die Umbenennung soll außerdem den technischen Fortschritt bei der Herstellung von Packmitteln widerspiegeln und die Attraktivität für Jugendliche erhöhen. Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung für die Ausbildung zum Packmitteltechnologen vorgeschrieben. Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Eines hat sich jedoch nicht geändert: Packmittel, egal ob Tüte, Sack, Schachtel, Flasche, Glas, Papier oder Folie schützen die Ware, halten sie in einem lade-, lager-, transport- oder auch verkaufsfähigem Zustand oder sorgen dafür, dass die bestellte Ware unverdorben und unbeschädigt beim Kunden ankommt.

Deshalb ist der Packmitteltechnologe zwar ein Beruf mit einer relativ kurzen Vergangenheit, aber in Zeiten von Internetversand auf alle Fälle ein Beruf mit großer Zukunft. (env)

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