Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Freitag, 10. August 2018 Drucken

BASF TC

Zwei Matchbälle

Tennis: BASF-Herren kämpfen um Ligaverbleib

Volle Konzentration: Vincent Schneider.

Volle Konzentration: Vincent Schneider. ( Foto: KUNZ)

«Ludwigshafen». Mit einem Sieg heute (13 Uhr) gegen den TSV Rosenheim oder am Sonntag (11 Uhr) gegen den TC Amberg am Schanzl: In einem der beiden Heimspiele zum Saisonabschluss kann der BASF TC Ludwigshafen den Klassenverbleib in der 2. Tennis-Bundesliga Süd klar machen.

Ende Juli war es noch ein designierter Absteiger, doch mit zwei überraschenden Auswärtssiegen hat sich das BASF-Team eindrucksvoll in der Liga zurückgemeldet. Erst der Paukenschlag in München bei Tabellenführer TC Großhesselohe (5:4) und dann der Krimi im Kellerduell beim TVH Rüsselsheim, den die Ludwigshafener mit einer tollen Moral noch drehten und auch mit 5:4 für sich entschieden. Nun fehlt der Mannschaft der Stunde aus den letzten beiden Spielen in dieser Saison noch ein Sieg. Dabei hat das von Robert Pfeffer betreute Team das große Glück, zwei Heimspiele vor der breiten Brust zu haben: heute gegen die bayrischen Überflieger vom TSV Rosenheim und am Sonntag gegen den aktuellen Tabellennachbarn Amberg.

Die Rosenheimer, in der vergangenen Saison Sechster, haben mit einem Team ohne deutsche Spieler einen Lauf hingelegt. Nur am dritten Spieltag hatte es beim TC Oberweier eine 4:5-Niederlage gegeben, wobei das dritte Doppel mit 9:11 im Matchtiebreak verloren gegangen war. Eine saubere 6:0-Einzel-Bilanz hat Rosenheims in Wien geborener Italiener Riccardo Bellotti (27) an Punkt vier. „Wir haben ja aber auch Großhesselohe geschlagen“, sagt BASF-Kapitän Vincent Schneider mit Blick auf den starken Gegner.

Den Ligaprimus bezwungen zu haben, darauf sind die Ludwigshafener stolz. Seit die großen Teamplayer Constant Lestienne und Nico Kuhn zur Verfügung stehen, herrscht ein anderer Geist im Team. Es gab zwar am Ende einer Niederlagenserie noch ein 4:5 bei der SpVgg Hainsacker mit beiden, aber in München folgte die Wende. Und nun fehlt nur noch ein Sieg zum Wunder.

„Das Niveau in der Liga ist gut. Wir haben am Anfang Pech gehabt“, sagt Schneider, der das beste Beispiel dafür ist. Denn bei zwei seiner drei Einzel-Niederlagen hatte er im Matchtiebreak den Kürzeren gezogen. „Ich hätte sie beide gewinnen müssen“, sagt der US-College-Student selbstkritisch. Aber lange aufhalten will sich der Mannheimer, der sich über die Meisterschaft von Grün-Weiss in der Bundesliga freuen würde, mit der Vergangenheit nicht. Heute und am Sonntag hat der BASF TC es in der Hand, den Ligaverbleib zu sichern. Zurück in die USA geht es für Vince Schneider erst am 25. August. An seiner Uni (Old Dominion) in Virginia greift er gar nicht mehr selbst zum Schläger fürs Team, sondern fungiert da inzwischen als Co-Trainer. Noch ein Jahr lang wird er an der Uni sein, um seinen MBA zu machen. Wie es danach weitergehen wird, ist offen.

Fest steht, dass Vince Schneider heute nicht mit Nico Kuhn Doppel spielen wird, weil der 18-Jährige nicht zur Verfügung steht. Auch Constant Lestienne muss als Halbfinalist des Challenger-Turniers in Portoroz (Slowenien) passen. |cka

Zugang auswählen


Sie sind bereits Kunde?

Einloggen

Sie sind bereits Kunde?

Einloggen