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Freitag, 30. Dezember 2016 Drucken

Sport

„Neuzugang“ Mujdza beim FCK

FUSSBALL: Trainersuche dauert an – Korkut schweigt

Verteidiger mit Routine: Mensur Mujdza. ( Foto: KUNZ)

Kaiserslautern. Die Trainersuche beim Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern dauert an. „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung, wir sind in intensiven Gesprächen“, versicherte FCK-Sportdirektor Uwe Stöver gestern Abend.

 

Am Dienstag ist der eine Woche zuvor intern vollzogene Rücktritt von Tayfun Korkut als Cheftrainer vom FCK öffentlich gemacht worden. Bis zum Trainingsauftakt am 3. Januar, spätestens beim Abflug ins spanische Trainingslager am 12. Januar, soll der Korkut-Nachfolger feststehen. Korkut bat gestern um Verständnis, sich nicht zu den Beweggründen seines Abschieds äußern zu wollen.

Sollte die Trainerfrage bis zum Aufgalopp am 3. Januar nicht beantwortet sein, wird Hans Werner Moser, der Trainer der U23, das Training der Zweitliga-Profis leiten. Sportdirektor Stöver weiß, wie wichtig es ist, schnell eine Lösung zu finden. Denn der Neue muss die Mannschaft schnell kennenlernen. Auch die Frage etwaiger Verstärkungen ist zu klären. „Das soll in Absprache mit dem neuen Trainer geschehen“, sagt Stöver.

Nach dem Weihnachtsurlaub erwartet er auch Klarheit bei einigen Lauterer Profis, die sich möglicherweise verändern wollen. So gab es Gespräche mit Stipe Vucur und dessen Berater, da der Abwehrspieler mit seiner Reservistenrolle gänzlich unzufrieden ist. Ein Kandidat für eine Ausleihe ist Offensivmann Sebastian Jacob. Auch Alexander Ring gilt als Verkaufskandidat.

„Ich verkenne die Lage nicht, ich weiß wie schnell das im Fußball gehen kann“, sagt Uwe Stöver beim Blick auf die Tabelle. Der FCK hat fünf Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz – und startet in Hannover in die Rückserie. „Nach unten zu schauen, das ist aber nicht mein Anspruch mit diesem Kader. So rechne ich nicht. Es sind sechs Punkte bis zu Platz neun ...“, sagt Stöver.

Er setzt darauf, dass beim Trainingsstart die lange verletzten Kacper Przybylko und Sebastian Kerk voll einsteigen können. Erwartet wird auch Mensur Mujdza (32), der Ex-Freiburger, der noch ohne Einsatz für den FCK ist und – wie ein Neuzugang – ins Training einsteigen wird.

|zkk