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Dienstag, 30. Juli 2019 Drucken

Sport

Kommentar: Warten auf Beccas Autogramm

Von Horst Konzok

FCK-Investor Becca. (Foto: Kunz)

Drittligist 1. FC Kaiserslautern erwartet heute Abend gegen Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt 04 eine Standortbestimmung.

600 Unterschriften sind nötig, um eine außerordentliche Mitgliederversammlung des 1. FC Kaiserslautern durchzusetzen. Die kostet nach Schätzungen von Wilfried de Buhr, dem Vorstandsvorsitzenden des FCK e.V., und Michael Klatt, dem kaufmännischen Geschäftsführer der FCK-Kapitalgesellschaft, gut 80.000 Euro.

Der Mitgliederwunsch nach Aufarbeitung des Streits im Aufsichtsrat, samt des Richtungsstreits in der Investorenfrage, sollte mit der Vorverlegung der Jahreshauptversammlung (JHV) von Mitte Dezember auf einen satzungsgemäßen Termin nach dem 15. Oktober Rechnung getragen werden. Ein guter, ein fairer Gedanke. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung würde wohl auch nur etwa drei Wochen früher stattfinden.

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

Die Hängepartie um die Lizenz und der Hauskrach in den Gremien haben die Kaderplanung im April und Mai massiv behindert. Der ein oder andere vielversprechende Kontakt mündete nicht in einem Kontrakt. Die durch örtliche Interessenten aufgekommene Diskussion um die Herabsetzung des Vereinswertes, den Roland Berger auf 120 Millionen Euro beziffert hatte, zieht die Verhandlungen mit Flavio Becca in die Länge. Eine Einigung mit dem Luxemburger Investor bei 50 Millionen wäre ein Signal. Bis 31. August ist das Transferfenster geöffnet. Gibt es Bedarf, den Kader noch zu verstärken oder auf Verletzungen zu reagieren, dann will Becca helfen, verlautet aus seinem Umfeld.

Die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern hat beim 3:1 in Aspach Eigenwerbung betrieben. Heute kommt Aufstiegsfavorit FC Ingolstadt 04 mit dem neuen Trainer Jeff Saibene ins Fritz-Walter-Stadion. Der Zweitliga-Absteiger – gewiss ein anderes Kaliber als die Großaspacher. Eine echte Standortbestimmung für Hildmanns Mannschaft. Die Zuschauer haben verdient, eine couragierte Heimelf zu erleben, die mutig attackiert, die sich in die Hausaufgabe verbeißt. Der Betze muss wieder eine Festung werden. Das wäre der erste Schritt zur Besserung!