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Mittwoch, 05. September 2018 Drucken

Sport

Keine Partie wie jede andere?

Handball: Rhein-Neckar-Löwen empfangen heute Spielverderber MT Melsungen

Von Udo Schöpfer

Hilft den Löwen im Innenblock: Neuzugang Ilija Abutovic, verdeckt Alexander Petersson, hinten Christian Klimek vom TBV Lemgo.

Hilft den Löwen im Innenblock: Neuzugang Ilija Abutovic, verdeckt Alexander Petersson, hinten Christian Klimek vom TBV Lemgo. ( Foto: KUNZ)

«Mannheim.» Das Heimspiel der Rhein-Neckar-Löwen in der Handball-Bundesliga heute (19 Uhr, SAP-Arena) gegen MT Melsungen – kein Spiel wie jedes andere? Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen sieht’s gelassen.

Erinnerungen werden bei dem einen oder anderen wach. Schlechte Erinnerungen... Am 24. Mai verloren die Löwen ihre Titelchance, weil sie an jenem Abend gegen Melsungen 23:24 unterlagen. In den Schlussminuten ging dem damaligen Titelverteidiger die Luft aus. „Das Thema wird von außen hineingetragen. Wir haben fünf neue Spieler, die mit anderen Geschichten kommen. Und wir haben ja nicht nur gegen Melsungen in der Phase verloren, sondern auch in Berlin und gegen Erlangen nur unentschieden gespielt. Das ist ja das Gute im Sport. Man bekommt eine neue Chance – und die muss man nutzen“, betonte Trainer Nikolaj Jacobsen.

Der Coach beschäftigt sich mit der Gegenwart – und da sieht es nach den ersten Saisonspielen sehr gut aus. Am Donnerstag gab es beim TVB Stuttgart den ersten Auswärtssieg. „Ich bin sehr zufrieden bisher, nur, abgesehen vom Supercup gegen Flensburg, hätten wir ein paar Tore mehr schießen müssen“, meinte der Coach.

Die Neuzugänge machen sich gut. Noch offen ist, ob Jesper Nielsen, der seit Montag wieder trainiert, heute nach einer Leistenverletzung wieder mitmachen kann. Die Abwehr mit dem überragenden Torhüter Mikael Appelgren stand in Stuttgart prima.

Heiko Grimm, der Trainer der MT Melsungen, erinnert sich noch gut an die Partie damals in Mannheim. „Es war das drittletzte Spiel der Saison, die Löwen galten als designierter Meister. Da ist man als Gegner natürlich besonders motiviert. Wir wussten, dass wir nur ein Chance haben würden, wenn wir über uns hinauswachsen und mit der einen oder anderen Überraschung aufwarten können. Am meisten hat mich gefreut, dass eine echtes Team auf dem Feld stand“, erklärte Grimm gegenüber der RHEINPFALZ. Das aktuelle Vorhaben der Nordhessen, die in den beiden vergangenen Jahren kräftig investierten, ist erkennbar. „Als Ziel haben wir ja bereits öffentlich bekundet, am Ende unter den besten fünf Mannschaften der Liga zu landen. Dieser Anspruch ist angesichts der Leistungsdichte schon sehr hoch“, meinte Grimm.

Nach dem Fehlstart mit der Niederlage gegen Magdeburg wurde die MT durch das 33:24 beim Aufsteiger Bietigheim den Ansprüchen gerecht. Ein Sieg tut immer gut, er ist wichtig für das Selbstvertrauen, egal in welcher Phase der Saison“, betonte Grimm.

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