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Sonntag, 02. Juni 2019 Drucken

RHEINPFALZ am Sonntag

Jährlich 150.000 Kindesentführungen nach Japan

Von Felix Lill

Seit zwei Jahren weiß Björn Echternach nicht, wie es seinen kleinen Söhnen geht.

Seit zwei Jahren weiß Björn Echternach nicht, wie es seinen kleinen Söhnen geht. ( Foto: Lill)

Ein Bild ausglücklicheren Tagen: Da lagen die kleinen Racker noch in der Schaukel und spielten mit Papa.

Ein Bild ausglücklicheren Tagen: Da lagen die kleinen Racker noch in der Schaukel und spielten mit Papa. ( Foto: privat)

Björn Echternachs Kinder sind von der eigenen Frau entführt worden – nach Japan. Dort sind Kindesentführungen eine beliebte Methode im Trennungskrieg. Und die Väter ziehen fast immer den Kürzeren.

Auf dem Spielplatz musste Björn Echternach immer mit hoch auf die Rutsche klettern. „Papa, jetzt komm!“, riefen seine beiden Söhne. Oben stieß er sich mit seinem großen Erwachsenenkörper jedes Mal den Kopf.

Björn Echternach steht in eine schwarze Regenjacke gekleidet auf dem Spielplatz am Arnimplatz im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg und muss …

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