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Dienstag, 07. März 2017 - 12:50 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Frankenthaler Babymord-Prozess: Vater ließ Hergang von Anfang an offen

Damit er sich nicht selbst belastet, lässt sein Verteidiger Alexander Klein den Angeklagten schweigen. Doch bei seiner ersten Vernehmung war der mutmaßliche Babymöder noch ohne Anwalt. Foto: Bolte

Schon bei seiner ersten Vernehmung nach der Tat im vergangen Mai ließ der mittlerweile als Mörder seines eigenen Babys angeklagte Mann offen, warum er die erst zwei Monate alte Senna in Frankenthal vom Balkon in den Tod stürzen ließ. Das hat im Verfahren um die Tat am Dienstag die Richterin berichtet, die damals mit ihm sprach und ihn dann in Untersuchungshaft steckte.

In ihrem Protokoll wird der Vater so zitiert: "Ich weiß nicht mehr, ob ich das Baby losgelassen habe oder ob es mir aus den Händen gefallen ist." Ähnlich vage war in diesem Punkt auch die Erklärung, geblieben die er zum Prozessbeginn vor dem Frankenthaler Landgericht vortragen ließ. Allerdings hat er mittlerweile einen Verteidiger, der ihn schweigen lässt, damit er sich nicht selbst belastet. Bei seiner ersten Aussage hingegen war der Angeklagte noch ohne Anwalt. Nach Angaben der Haftrichterin sprach er viel, vor allem über sich selbst. Im entscheidenden Punkt sei er vielleicht auch deshalb vage geblieben, weil er sich gar nicht erinnern wollte. Mehr zum Prozess lesen Sie hier und hier. |häm