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Samstag, 16. Januar 2016 Drucken

Sport

Fomitschows Zuversicht

Fussball: FCK heute im Test gegen FC Ingolstadt – Levels auf dem Eis verletzt

Freut sich über einen guten Teamgeist und auf das Trainingslager: André Fomitschow. ( Foto: KUNZ)

Kaiserslautern (aboe). Einen Tag vor der Abreise ins Trainingslager nach Spanien empfängt der 1. FC Kaiserslautern den FC Ingolstadt. Der Anpfiff im Fritz-Walter-Stadion ertönt heute um 15.30 Uhr.

 

André Fomitschow hat es nicht leicht, seit er im Sommer 2014 zum FCK kam. Nach elf Einsätzen in der ersten Saison wurde er in der aktuellen Runde viermal eingewechselt, dreimal in der 90., einmal in der 70. Minute. Dann, am 25. September, stand er in der Startelf. Eine halbe Stunde lang bot Fomitschow gegen den 1. FC Nürnberg eine starke Leistung, ehe eine Knieverletzung das Aus bedeutete. Das Innenband war angerissen, bis heute hat Fomitschow kein Spiel mehr absolviert. „Das ist die längste Verletzung, die ich bislang hatte“, sagt er, „es war eine schwierige Zeit. Aber ich bin immer positiv geblieben und habe nach vorne geschaut.“

Der in Dresden geborene Fomitschow befindet sich nun wieder im Mannschaftstraining und steht im Kader für den heutigen Test. „Ich freue mich sehr, dass ich schmerzfrei trainieren kann, und ich bin topfit“, sagt Fomitschow. „Ich bin so weit, dass es problemlos möglich wäre, von Anfang an zu spielen. Aber das hängt natürlich davon ab, wie der Trainer es empfindet, wie ich mich bisher präsentiert und beworben habe.“

Dem Trip nach Oliva blickt der 25-Jährige vergnügt entgegen. „Ich genieße das, mit der Mannschaft unterwegs zu sein. Wir haben hier einen großen Teamgeist.“ Das Miteinander ist ein Grund, warum Fomitschow trotz durchwachsener eineinhalb Jahre ein positives Zwischenurteil fällt. „Klar ist man unzufrieden, wenn man nicht spielt“, sagt er, „aber ich fühle mich hier sehr, sehr wohl. Nicht nur im Verein – auch in der Stadt.“

Der FC Ingolstadt verzichtete auf den Flug in die Wärme. Die „Schanzer“, die am kommenden Samstag mit der Partie gegen den FSV Mainz 05 in die Rückrunde der Bundesliga starten, bereiteten sich in der Heimat vor; inklusive eines extravaganten Ausflugs auf das Eis der Saturn-Arena, in welcher der ERC Ingolstadt die Spiele der Deutschen Eishockey-Liga austrägt. Statt mit Stollen auf griffigen Rasen begaben sich die Profis mit Kufen und Schlägern auf glattes Parkett. Manch einer, wie Regisseur Pascal Groß, machte bei der Sonderschicht eine gute Figur, andere mühten sich vergebens um Halt. Tobias Levels bezahlte den Ausflug gar mit einer Verletzung im Sprunggelenk, die ihn zu einer Pause zwingt.

Der FCI belegt im Klassement der Ersten Liga mit 20 Punkten Platz elf und machte zu Beginn der Runde auf sich aufmerksam, als er die ersten drei Auswärtsspiele 1:0 gewann. In dieser Transferperiode verpflichtete der Klub für 2,5 Millionen Euro den paraguayischen Stürmer Dario Lezcano, der für den FC Luzern in zwölf Ligaspielen neun Tore erzielte. Aktenkundig wurde der 25-Jährige auch durch eine Kopfnuss gegen den Referee, der ihn beim 3:3 gegen Grashopper Zürich zuvor des Feldes verwiesen hatte. Das Spiel wurde für Zürich gewertet, Lezcano für acht Spiele gesperrt. Mit elf Treffern stellt der FCI die schwächste Offensivabteilung der Bundesliga. Lezcano, der einen Vertrag bis Mitte 2020 gegenzeichnete, soll den Mangel beheben.