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Dienstag, 21. Mai 2019 Drucken

Sport

FCK: „Wir müssen keinen verkaufen“

Von Horst Konzok & Oliver Sperk

Martin Bader, der Geschäftsführer Sport des 1. FC Kaiserslautern, sieht den Drittligisten durch das Investment von Flavio Becca in der Lage, auch avisierte Angebote für begehrte junge Hoffnungs- und Leistungsträger wie Lennart Grill, Dominik Schad, Christian Kühlwetter und Carlo Sickinger abzulehnen.

Diese Woche noch soll ein Gespräch mit dem Luxemburger Geschäftsmann und der Sportlichen Leitung des FCK stattfinden. Bader und Trainer Sascha Hildmann werden Becca über den Stand der Kaderplanung informieren. Bader geht von einem Budget von 5,5 Millionen Euro aus.

 

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

Ein Ziel bleibt nach der enttäuschenden Spielzeit und dem Einlauf auf Platz neun: das Verbandspokalfinale am Samstag (16.15 Uhr) in Pirmasens gegen Wormatia Worms. „Dass wir das Spiel gewinnen müssen, ist uns allen bewusst. Der DFB-Pokal ist eine wichtige Einnahme für den Verein. Es ist ein wirkliches Highlight – 10.000 Zuschauer – ausverkauft. Wir wissen aber auch, dass das kein Selbstläufer wird“, sagt Martin Bader. Die Vorbereitung werde absolut professionell ablaufen. Wie vor Ligaspielen bezieht die Mannschaft am Vortag der Partie Quartier im Hotel.

Dick sieht sich in der Pfalz

Vor dem Finale will Trainer Hildmann keine Vertragsdiskussionen. Drei Kontrakte laufen aus: Kapitän Florian Dick (34) befürchtet, seine Karriere beim Verein seines Herzens wegen schwerwiegender Sprunggelenkprobleme beenden zu müssen. Dick, Liebling der Fans, hat in Dansenberg ein Haus gekauft, er sieht die Zukunft seiner Familie in der Pfalz. Dick ist mit Bader in Gesprächen über ein Engagement im Verein. Offen, wie die sportliche Zukunft von Jan Löhmannsröben (28) und Mads Albaek (29) aussieht, deren Arbeitspapiere enden. Sicher scheint, dass es Julius Biada zu neuen Ufern zieht, da er im Konzept des Trainers keine Rolle mehr spielt. Auch Özgür Özdemir und Hendrick Zuck, der erst den Stammplatz, zuletzt auch den Platz im Kader verlor, dürften Kandidaten für einen Vereinswechsel sein.

„Priorität hat die Offensive“

Der FCK steht mit diversen Kandidaten für die Innenverteidigung und das zentrale Mittelfeld in Kontakt. „Priorität hat die Offensive, zumal hinter Lukas Spalvis’ Zukunft ein großes Fragezeichen steht“, betont Bader mit Blick auf den litauischen Nationalstürmer. Sein Vertrag endet 2022 – wenn der 24-Jährige seine Karriere nach erneuter Knieoperation infolge eines Knorpelschadens fortsetzen kann. Sein Torriecher fehlte sehr. 

Angebote, ihre Verträge bei der U21 zu verlängern, haben Abwehrspieler Jonas Scholz (20) und der kreative Mittelfeldmann Mohamed Morabet (21). Diese Woche noch hofft Bader Klarheit in den Vertragsgesprächen mit U21-Coach Hans Werner Moser (53) und U17-Trainer Daniel Paulus (39) zu erlangen.

Bayern-Spiel: 41.543 Karten weg

„Ob ausverkauft oder nicht, es sind über 40.000 Zuschauer im Stadion. Das ist unglaublich und zeigt einmal mehr die Fußballbegeisterung der Menschen hier“, schwärmt Trainer Hildmann mit Blick auf das „Retterspiel“ des FC Bayern München nächsten Montag (18.30 Uhr) auf dem „Betze“. 41.543 Tickets sind verkauft.