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Donnerstag, 23. Oktober 2014 Drucken

Kaiserslautern

Bei jungen Familien beliebt

Erster Spatenstich für zweiten Bauabschnitt in den „Zwerchäckern“

Grünes Licht gab es gestern für die Erschließung des zweiten Bauabschnitts im Neubaugebiet „Zwerchäcker“ in Siegelbach: Der erste Spatenstich für nahezu 90 Baugrundstücke erfolgte.

 

Für 88 Baugrundstücke mit Größen zwischen 360 und 1040 Quadratmetern stehen 47.000 Quadratmeter Grundfläche zur Verfügung. Der Quadratmeter Bauland ist ab 185 Euro zu haben. Vorgesehen ist ein Wohngebiet mit Einfamilien- und Doppelhäusern. Im östlichen Teil des zweiten Bauabschnitts stehen Flächen als Mischgebiet zur Verfügung. Die gesamten Erschließungskosten belaufen sich auf vier Millionen Euro. Zur Erschließung des Areals hat die Stadt Kaiserslautern die WVE GmbH beauftragt. Die Arbeiten zur Erschließung werden von der Baufirma Horn durchgeführt.

Oberbürgermeister Klaus Weichel sprach von einem schönen Wohngebiet, dessen erster Bauabschnitt mit 55 Baugrundstücken bereits in den Jahren 2009 bis 2011 realisiert wurde. Bei Bedarf könne ein dritter Bauabschnitt in Angriff genommen werden, verwies Weichel auf die Jahre 2016/17. Das gesamte Neubaugebiet „Zwerchäcker“ werde den umweltpolitischen Zielen gerecht.

Gleichzeitig erinnerte der Oberbürgermeister an ein Umdenken bezüglich des Wohnortes. Viele Menschen, insbesondere Ältere, ziehe es aus versorgungs- und verkehrstechnischen Gründen von Randgebieten in die Innenstadt. Mit der Schaffung von Wohnraum in der Innenstadt komme die Stadt einer vertraglichen Vereinbarung mit dem Naturschutzbund (Nabu) entgegen, Wohnraum innen vor außen zu schaffen, sagte Weichel. Insofern sei es gut, dass die drei Bauabschnitte des Neubaugebiets „Zwerchäcker“ sukzessive nach Bedarf bebaut würden.

WVE-Geschäftsführer Rainer Grüner betonte die gute Zusammenarbeit mit den Stadtwerken, die Strom, Gas und Wasser lieferten, und mit K-Net, die für Telekommunikation zuständig sei. 2500 Meter Entwässerungskanäle, 1110 Meter Wasserleitungen und Hausanschlüsse müssten verlegt werden. Für einen Lärmschutzwall entlang der B 270 müssten 22.000 Kubikmeter Erde bewegt werden. Zum Rückhalt von Regenwasser werde am östlichen Rand des Gebietes ein Becken mit 3100 Kubikmeter Volumen erstellt, erläuterte Grüner geplante Arbeiten der WVE.

Ortsvorsteher Gerd Hach hob die Beliebtheit von Siegelbach als Wohnort hervor. Insbesondere für junge Familien sei der Stadtteil als Wohngebiet sehr attraktiv. „Viele Menschen ziehe es nach Siegelbach in ein neues Zuhause“, sagte Hach und verwies auf die rasche Belegung des ersten Bauabschnitts. (jsw)