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Dienstag, 02. April 2019 Drucken

Sport

Baders Konzept überzeugt FCK-Sponsorenquartett

Von Horst Konzok

Kämpft für eine gute Zukunft des FCK: Martin Bader, der Geschäftsführer Sport.

Kämpft für eine gute Zukunft des FCK: Martin Bader, der Geschäftsführer Sport. (Foto: Kunz)

Halbe Million Euro mit der Zusicherung auf Zugaben – Aufsichtsratschef Banf bittet Kollegen um Kontinuität

Der 1. FC Kaiserslautern kann sich auf seine Fans und seine regionalen Sponsoren verlassen. Mit der festen Zusage von vier Unternehmern, zusammen umgehend eine halbe Million Euro in die Kapitalgesellschaft des FCK zu investieren, kehrte Martin Bader, der Geschäftsführer Sport, gestern Nachmittag aus Homburg zurück.

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

„Martin Bader hat uns von seiner Vision und mit seinem Konzept überzeugt. Um ein Zeichen zu setzen, haben wir uns entschlossen die Säule 2 des Kaiserslauterer Modells mit einer halben Million zu befüllen und als erste Aktien zu zeichnen“, erklärte Dieter Buchholz (BFD, Bexbach). Er sprach auch im Namen von Dr. Peter Theis (Allgäuer Latschenkiefer, Homburg) und dessen Geschäftsführer Giuseppe Nardi sowie Axel Kemmler (KKS, Kaiserslautern). „Wir sind bereit, unser Engagement 2020 noch einmal zu erhöhen. Wir erkennen den Wert des Vereins von 120 Millionen an, den die Geschäftsführung aufgerufen hat“, erklärte Buchholz, der frühere FCK-Aufsichtsratschef.

"Erst die ansprechen, die dem FCK verbunden sind"

„Wir führen ja seit Monaten mit vielen Sponsoren und potenziellen regionalen Investoren Gespräche. Da ist es ja selbstverständlich, dass wir zuerst die ansprechen, die – wie Dr. Theis als langjähriger Hauptsponsor und Förderer des Nachwuchsleistungszentrums – oder Dieter Buchholz – dem FCK verbunden sind und den Verein unterstützen“, sagte Martin Bader gestern Nachmittag.

Mit dem Appell, auf dem Weg der Lizenzierung und entscheidenden Gesprächen mit Investoren Ruhe zu bewahren, wendet sich Patrick Banf, der Vorsitzende des FCK-Aufsichtsrates, an seine Kollegen im fünfköpfigen Kontrollgremium.

Das Gremium tagt am Donnerstag. Gut möglich, dass dann auch der Führungswechsel an der Spitze des Aufsichtsrates geprüft wird. Beim „Burgfrieden“ vom 21. Januar, als die Abwahl Banfs diskutiert, aber nicht vollzogen wurde, hatte sich der Aufsichtsrat geeinigt nach dem 15. März über eine mögliche Rotation in der Spitze zu sprechen.

"Dank unserer Fans ist das gut gestartet"

„Ich bitte alle Kollegen im Aufsichtsrat um Kontinuität. Wir sind mitten im Lizenzierungsprozess und führen bei der Investorensuche viele entscheidende Gespräche“, sagte Banf. „Ich kann nur hoffen, dass alle im Sinne des Vereins denken und handeln. Wir haben die Zahlen bei der Jahreshauptversammlung offen kommuniziert. Wir haben letztes Jahr in einer schwierigen Phase die Dritt-Liga-Lizenz bekommen weil wir Ruhe bewahrt und hart gearbeitet haben – nur darum geht es“, sagte Banf. „Ich kämpfe für den Verein“, versicherte Banf: „Es kommt uns jetzt zugute, dass wir von Anfang an auch einen Plan B ausgearbeitet haben. Der Weg mit Crowdlending über Kapilendo mit bisher fast 300.000 Euro und der Betze-Anleihe plus Zwischenfinanzierung mit einem mittleren einstelligen Prozentsatz läuft sehr gut.“

„Dank unserer Fans ist das gut gestartet. Wir hoffen, dass sie uns weiterhin so stark unterstützen. Des Weiteren müssen wir alle Anstrengungen unternehmen, Eigenkapital einzusammeln“, unterstrich der Aufsichtsratsvorsitzende. „Erfolg ist nur dort, wo Nachhaltigkeit herrscht“, betonte Banf , der der jungen Mannschaft gute Perspektiven einräumt, ihr Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft sieht. „Wenn wir sie zusammenhalten und punktuell verstärken, dann können wir nächste Saison noch einmal angreifen. Mit Sascha Hildmann haben wir einen Trainer, der zu uns passt.“