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Mittwoch, 08. Februar 2017 Drucken

Bad Dürkheim

Bad Dürkheim: Zumstein-Kreisel entsteht ab März

Bad Dürkheim: Im Juli soll Anlage übergeben werden – Kosten grob geschätzt 500 000 Euro – Stadt übernimmt ein Drittel

So stellt sich die Kreuzung am Weingut Zumstein (im Hintergrund) heute dar: Die B 37 kreuzt als (über-)breite Schneise die Kaiserslauterer Straße. ( Foto: Franck)

( Foto: Franck)

Im März sollen die Bauarbeiten für den künftigen Kreisel auf der B37 am Weingut Zumstein beginnen. Die Stadt rechnet dann im Juli mit der Einweihung. Dies gab Baudezernent Gerd Ester am Dienstag auf Anfrage der RHEINPFALZ bekannt.

 

Ester möchte sich vom Bauausschuss am Donnerstag die Ermächtigung erteilen lassen, den Auftrag für die Baumaßnahme von der Verwaltung aus vergeben zu können. Die Ausschreibung läuft seit Jahresbeginn, bis 14. Februar müssen die Angebote im Rathaus eingegangen sein. Die müssen danach seitens der Stadt mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Speyer abgestimmt werden, bis Ende Februar hofft Ester die noch auszuwählende Baufirma beauftragen zu können.

Die Vorarbeiten sind allesamt beendet, sagte der Erste Beigeordnete am Dienstag. Sämtliche Versorgungsleitungen sind demnach das vergangene Jahr über rund um den Kreisel neu verlegt worden, lediglich ein Schachtbauwerk für die Stadtwerke befindet sich dann noch unter dem künftigen Kreisverkehr. Um die Rohre neu zu platzieren, musste der Erdwall zur nordwestlich anschließenden Wohnbebauung hin abgetragen werden, der lärmdämmend wirkte. Er ist laut Ester mittlerweile durch eine Lärmschutzwand ersetzt worden.

Federführend bei dieser Baumaßnahme ist die Stadt Bad Dürkheim, die auch die Planung in Auftrag gegeben hat. Sie wurde vom selben Ingenieurbüro erstellt, das auch den Umbau der einmündenden Kaiserslauterer Straße betreut hat. Die Stadt teilt sich die Gesamtkosten mit dem LBM als zuständigem Straßenlastträger für die Bundesstraße 37. Die Stadt muss unter anderem die neu anzulegenden Bürgersteige bezahlen und hat auch die Fahrbahnteiler vor dem Kreisel etwas länger als üblich ausbilden lassen. Sie erhofft sich davon einen Bremseffekt auf die Fahrzeuge auf der doch ziemlich gerade verlaufenden Fahrbahn.

Die Baukosten werden grob auf eine halbe Million Euro geschätzt, Näheres ergibt sich nach der Submission. Die Stadt muss etwa ein Drittel davon tragen, die restlichen zwei Drittel finanziert der LBM aus Bundesmitteln.

Der Kreisel wird eine ganz leicht ovale Form bekommen. Dies hängt nach Auskunft Esters mit den Ausmaßen zusammen, der einen Durchmesser von insgesamt knapp 26 Metern hat (Innenkreisel gut 18 Meter, vorgegebene Fahrbahnbreite für Bundesstraßen sechs Meter, Randstreifen 1,50 Meter).

Offen ist derzeit noch, ob und wie das künftige Kreiselinnere einmal gestaltet werden soll. Darüber habe man sich noch keine Gedanken gemacht, räumte Ester ein, der dies noch mit dem Bauausschuss besprechen will. Er könnte sich aber auch vorstellen, die Bürger in dieser Frage miteinzubinden, sagte der Beigeordnete gestern. „Vorschläge und Ideen sind immer gut und willkommen“, so Ester. Ob sie letztendlich machbar seien, müsse man im Bauausschuss beraten.

 

Vorschläge

... zur künftigen Innengestaltung des Kreisverkehrs (zum Beispiel unter dem Stichwort Kunst am Bau) kann man gerne an die Lokalredaktion schicken – siehe „So erreichen Sie uns“ links unten. Wir werden darüber berichten und an die Stadtverwaltung weiterleiten.

|psp