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Sport

Altbekannte Führungskraft für den neuen FCK

Lauterer machen Rückkehr von Rechtsverteidiger Florian Dick perfekt – 33-Jähriger soll wichtiger Baustein des Kaders sein

Von Oliver Sperk

Im Bielefelder Trikot: Rechtsverteidiger Florian Dick.

Im Bielefelder Trikot: Rechtsverteidiger Florian Dick. ( Foto: KUNZ)

Die Rückkehr eines Publikumslieblings offiziell: Florian Dick (33) wechselt ablösefrei von Arminia Bielefeld zum Fußball-Zweitliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern. Sein Vertrag gilt bis 30. Juni 2019.

Dick, der von 2008 bis 2014 für den FCK als Rechtsverteidiger 59 Bundesligaspiele und 128 Zweitligapartien absolviert hat, soll vorangehen.

Dick soll als einer der Ältesten Kopf und Herz der neuen Mannschaft werden, die Sportvorstand Martin Bader, Sportdirektor Boris Notzon und Trainer Michael Frontzeck gerade aufbauen. Er soll – so der Plan – mit dem ebenfalls aus Bielefeld geholten Christoph Hemlein die neue rechte Seite der Lauterer bilden. Dick war bei der Arminia einer der Garanten des Aufstiegs der Bielefelder 2015 aus der Dritten in die Zweite Liga, hat aber bei den Ostwestfalen nun keinen neuen Vertrag mehr bekommen.

Charakter gefragt

„Wir wissen ganz genau, was in der Dritten Liga vor allem gefordert ist. Nämlich Charakter, Mentalität und Einstellung. Und neben seinen sportlichen Qualitäten hat Florian Dick genau diese Eigenschaften bereits nachgewiesen“, betont FCK-Sportvorstand Bader. „Er hat über viele Jahre als Führungsspieler und Leistungsträger in der Ersten, Zweiten und Dritten Liga gespielt, kennt den Verein und weiß, was die Fans hier erwarten. Er wird mit seiner großen Erfahrung nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Kabine eine wichtige Rolle spielen.“ Auch bei Dick, der sich im Südwesten Deutschlands zu Hause fühlt, im badischen Hambrücken aufgewachsen ist und 2008 vom Karlsruher SC in die Pfalz wechselte, ist ein gewisser Enthusiasmus ob der Rückkehr in die vertraute Region zu spüren. „Ich freue mich, wieder auf den Betze zurückzukommen. Ich habe mich mit meiner Familie in Kaiserslautern immer sehr wohlgefühlt“, lässt der 1,84 Meter große Dick wissen, der immer Kontakt in die Pfalz hielt, unter anderem mit Co-Trainer Alexander Bugera befreundet ist.

"Trotz Abstieg auf einem guten Weg"

In Bielefeld war der zwischenzeitlich auch mal aufs Abstellgleis verfrachtete Rechtsverteidiger zuletzt unter Trainer Jeff Saibene, der die Ostwestfalen auf den beachtlichen vierten Platz führte, bis zum letzten Spieltag dieser Saison Stammkraft. Beim FCK sieht der Rückkehrer, der manche fußballerische Unzulänglichkeit durch großen Kampf und enorme Energie wettmacht, „aktuell sicher keine einfache Situation“. Aber er meint: „Ich hatte in den Gesprächen das Gefühl, dass hier gerade etwas sehr Positives entsteht und der Verein trotz Abstieg auf einem guten Weg ist. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, auf und neben dem Platz“.

 

Auch FCK-Sportdirektor Notzon erachtet Dicks Stärken als wichtige Bausteine für den künftigen Kader, meint, dass der Rechtsverteidiger „die nötige körperliche Härte, Zweikampfstärke und Mentalität für die Dritte Liga vorweisen kann. Flo ist ein Spieler mit hoher Einsatzbereitschaft, der aufgrund seiner Erfahrung auch Ruhe und Ballsicherheit mitbringt“.

 

 

 

Auf der folgenden RHEINFPALZ-Seite findet ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

 

 

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