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Sport

Grünewalt: FCK bekommt die Lizenz

KAISERSLAUTERN (zkk). „Ich stehe dafür: Der 1. FC Kaiserslautern wird die Lizenz auch in diesem Jahr ohne Wenn und Aber erhalten.“ Das versicherte gestern Abend Fritz Grünewalt, der scheidende Finanzvorstand des Zweitligisten.

 

Er nahm „schockiert“ Stellung zu einem Bericht der „Sport Bild“. Die dort genannten Zahlen seien teilweise verdreht und letztlich unseriös. Der Verein hat den Verlag „zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung aufgefordert und sich die Geltendmachung weiterer Ansprüche vorbehalten“. Eine entsprechende Frist laufe heute Nachmittag ab.

Die Behauptung, der FCK würde in der aktuellen TV-Tabelle abrutschen sei faktisch falsch, stellt Grünewalt heraus, denn dies ist tatsächlich gar nicht mehr möglich. Dass der FCK 2016/17 in der TV-Tabelle tiefer sinken werde sei in der Lizenzierung 2016/17 ebenso „eingepreist“ wie die geringere Zuschauererwartung. Der Zuschauerrückgang sei auch für die laufende Saison mit einem Schnitt von 26.800 kalkuliert worden. Darüber hinaus gebe es unerwartete Mehreinnahmen durch die Beteiligung beim Transfer von Ariel Borysiuk von Lech Gdansk zu Legia Warschau und Nachzahlungen durch eine Stammplatzklausel im Vertrag des Ex-Lauterers Ivo Ilicevic beim Hamburger SV.

Gespräche mit dem Vermarkter Lagardère, fälschlich mit Sportfive benamt, über neue Vertragsmodelle bestätige Grünewalt. Dabei gehe es auch um die Klausel einer Zahlung von 9,3 Millionen Euro, die nur bei Platz eins bis sechs greift. In dem Sportblatt wurde die Summe 8,6 Millionen genannt. Es sei aber an seinem Nachfolger Michael Klatt und dem künftigen Vorstand , Entscheidungen zu treffen.

„Schlagzeilen wie ,FCK am Boden’ sind ganz schädlich für den FCK – gerade auch jetzt für die laufenden Gespräche des Aufsichtsrates mit einem künftigen Vorstand und einem neuen Sportdirektor“, sagte Grünewalt. Er scheidet zum 31. März aus dem Vorstand aus. Die Lizenzierungsunterlagen müssen bis zum 15. März bei der Deutschen Fußball-Liga vorliegen.