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FCK

FCK: Das Prinzip Hoffnung

Von Andreas Böhm & Horst Konzok

Mutig nach vorne: Phillipp Mwene.

Mutig nach vorne: Phillipp Mwene. ( Foto: KUNZ)

Zwei Welten begegnen sich am zehnten Zweitliga-Spieltag: St. Pauli hat nach neun Spieltagen elf Punkte mehr auf der Habenseite als der FCK.

Der FCK ist mit 19 Mann nach Hamburg gereist (Anpfiff: Freitag, 18.30 Uhr). Phillipp Mwene, am Mittwoch kränkelnd, nahm am Donnerstag wieder am Training teil. Zur Sicherheit aber nominierte Trainer Jeff Strasser einen Mann mehr. Wieder fit und mit an Bord: Leon Guwara. Der sah sich beim 3:0 gegen Fürth von Debütant Joel Abu Hanna gut vertreten. Auch Marius Müller, die Nummer 1, ist wieder gesund. Er darf sich auf einen heißen Arbeitstag einstellen.

Moritz bleibt Kapitän

 

Der etatmäßige Kapitän Daniel Halfar steht am Freitag noch nicht wieder zur Verfügung. Christoph Moritz wird die Mannschaft erneut anführen. Der Blick zurück auf den Heimsieg gegen Fürth tut auch ihm gut: „Wir waren mit dem Ball dann auch besser, als das 1:0 gefallen ist. Und wir hoffen, dass wir das Selbstvertrauen, das wir uns dann geholt haben, direkt auch auf das kommende Spiel übertragen können.“ Das Prinzip Hoffnung.

Neuer Sponsor auf dem Ärmel

 

Der FCK läuft erstmals mit vermarktetem Trikotärmel auf: Die KSC Reifen Stephan GmbH aus Kaiserslautern wird mit ihrem Logo ab heute bis 30. Juni 2018 auf dem FCK-Dress vertreten sein. „Es geht bei solchen Dingen um Ratio und Emotionen. Wenn du Vorletzter bist, ist es schwer. Ich bin sehr froh, einen emotionalen Sponsor gefunden zu haben, vor allem auch einen aus Kaiserslautern“, sagt FCK-Vorstandsvorsitzender Thomas Gries mit Blick auf Martin Lisicin, den Geschäftsführer der KSC Reifen Stephan GmbH.

 

„Auf der einen Seite ist St. Pauli eine starke Mannschaft, die zu Recht im oberen Drittel steht. Aber sie haben auch die beiden letzten Heimspiele nicht gewonnen. Wir sollten zuversichtlich und mit Selbstvertrauen beginnen“, sagte FCK-Coach Strasser.

Lauterer hoffen auf Durchbruch

 

Beim 3:0 gegen Fürth gelang Sebastian Andersson binnen neun Minuten ein Hattrick. Eintagsfliege? Der Durchbruch? Darauf hoffen die Lauterer. Auf die Qualität, auf die Klasse, auf die Tore des Schweden setzen sie beim FCK. „Er ist der erste Verteidiger, er ist aber auch unser erster Angreifer“, klassifizierte Jeff Strasser.

Notzon lobt Stipe

 

Er weiß um die besondere Atmosphäre am Millerntor. „Unsere Jungs sind es ja gewohnt, mit den Fans im Rücken immer mit einer besonderen Atmosphäre zu spielen. Man weiß, dass auf St. Pauli noch einmal ein besonderes Publikum ist. Aber ich bin überzeugt davon, dass die Jungs mit dem Druck von außen auch sehr gut umgehen können“, sagte der Lauterer Coach, der zuletzt auf eine variable Fünferkette setzte. Die stabilisierte Stipe Vucur gegen die Fürther mit einer ungemein disziplinierten Leistung, hochkonzentriert, ohne Leichtsinnsfehler. „Das war eine herausragende Leistung von Stipe“, lobte FCK-Sportdirektor Boris Notzon, der fest damit rechnet, dass Heimkehrer Marcel Correia nun an sein wahres Leistungsvermögen anzuknüpfen weiß. Und den FCK verstärkt.

 

„Ich bin von der Qualität des Kaders überzeugt. Ich bin sicher, dass sich das auch bewahrheiten wird“, betont Boris Notzon. Er weiß, auch Jeff Strasser ist kein Wunderheiler. Aber er glaubt, dass das neue Trainer-Duo Strasser/Bugera den FCK belebt. Neu belebt.

 

 

So spielen sie

FC St. Pauli:

Himmelmann - Zander, Sobiech, Avevor, Buballa - Nehrig, Buchmann - Sobota, Sahin, Dudziak - Allagui – Es fehlen: Bouhaddouz (Wade lädiert), Hornschuh (Rückenverletzung), Miyaichi (Kreuzbandriss), Ziereis ( Reha nach Muskelsehnenriss im Oberschenkel)

 

1. FC Kaiserslautern:

Müller - Mwene, Kessel, Vucur, Modica, Abu Hanna (Guwara) - Osei Kwadwo, Fechner, Moritz, Kastaneer - Andersson – Ersatz: Sievers, Correia, Borrello, Seifert, Atik, Osawe, Müsel - Es fehlen: Albaek (Schambeinprobleme), Halfar (Achillessehnenreizung), Przybylko (Mittelfußverletzung), Spalvis (Grippe), Ziegler (muskuläre Probleme)

 

Schiedsrichter: Stegemann (Niederkassel).

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