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Eishockey

Gegen Gehaltsobergrenze

DEL-Chef Tripcke: «Wird nicht funktionieren»

DEL-Boss Gernot Tripcke

Ist gegen eine Gehaltsobergrenze in der DEL: Liga-Boss Gernot Tripcke. Foto: Rolf Vennenbernd

Hannover (dpa) - DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke hält nichts von einer Gehaltsobergrenze nach amerikanischem Vorbild in der Deutschen Eishockey Liga.

«Man müsste ein anderes System entwickeln. Ein solches, bei dem ein Spieler nur Summe X verdienen und der Club nur Summe Y ausgeben kann, wird kartell- und arbeitsrechtlich nicht funktionieren», sagte Tripcke im Interview des Fachmagazins «Eishockey News».

In der nordamerikanischen Profiliga NHL gibt es zur Gewährleistung eins langfristig ausgeglichenen Wettbewerbs unter anderem den sogenannten salary cap. Dieser besagt, dass alle Teams in einer Saison nur denselben Maximalbetrag für Spielergehälter ausgeben dürfen. Damit soll verhindert werden, dass die besten Spieler nur von den finanzstärksten Teams verpflichtet werden können.

Angesichts einer drohenden DEL-Dominanz des dank seines Sponsors finanzkräftigsten Teams und zuletzt zweimaligen Meisters EHC Red Bull München gab es zuletzt Forderungen nach einem salary cap auch in Deutschland. Auch im Fußball wird aufgrund der dort besonders stark steigenden Millionen-Umsätze immer mal wieder eine Gehaltsgrenze gefordert.

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