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Landau

Landauer Verkehr soll langsamer und leiser werden

Von Sebastian Böckmann

 

Die Hainbachstraße in Landau ist zu laut. Die Stadt wird dort aller Voraussicht nach Tempo 30 ausweisen, so wie auf vielen stark befahrenen Straßen im Stadtgebiet und eventuell auch in den Dörfern. ( Foto: Iversen)

Die Stadt plant flächendeckende Begrenzungen auf 30 Stundenkilometer

Im Dezember vergangenen Jahres ist die Straßenverkehrsordnung geändert worden. Seitdem kann im unmittelbaren Bereich vor Schulen, Kindergärten und weiteren Einrichtungen leichter Tempo 30 eingeführt werden. Die Stadt nutzt die Möglichkeit an zwei Stellen:

 

•vor dem Katholischen Altenzentrum in der Zweibrücker Straße, zwischen Altenzentrum und Friedhof.

Das Tempolimit muss für die Verkehrsteilnehmer nachvollziehbar sein und darf auf maximal 300 Meter ausgedehnt werden. Es ist auch kein Automatismus: Die Stadt muss in jedem Einzelfall begründen, warum sie es an der jeweiligen Stelle für nötig hält. Tatsächlich gibt es etliche weitere Kindergärten, Kindertagesstätten, Schulen, Alten- und Pflegeheime, doch viele liegen bereits in Tempo-30-Zonen, und andere werden das möglicherweise in Kürze tun.

Bau- und Verkehrsdezernent Maximilian Ingenthron (SPD) rechnet mit großflächigen Tempo-30-Bereichen im Landauer Stadtgebiet, insbesondere an den Ringstraßen, wo beispielsweise Nordringschule, die Katholische Kindertagesstätte, die Kita Villa Mahla, das Otto-Hahn- und das Max-Slevogt-Gymnasium liegen. Dort will die Stadt aber nicht nur punktuell den Verkehr verlangsamen, sondern dies auf längeren Strecken tun. Die Verwaltung arbeitet an ihrem Mobilitätskonzept und an einem Lärmaktionsplan. Mitte des Jahres dürften Ergebnisse vorliegen.

Nach Angaben von Ralf Bernhard, Leiter der Abteilung Mobilität, müssen tagsüber 70 Dezibel, nachts 60 als Lärmgrenzwerte eingehalten werden. Wie kürzlich bereits im Zusammenhang mit dem Verzicht auf die Südtangente diskutiert wurde, kann man auf zwei Wegen zu weniger Lärm kommen: durch die Verwendung von Flüsterasphalt oder durch Tempo 30 – oder beides.

Bernhard lässt den Vorwurf, dass sich Autofahrer nicht an Tempo 30 hielten, so nicht gelten. Das sei zwar richtig, aber bei Tempo 50 werde auch eher Tempo 55 gefahren. Insgesamt werde die Fahrgeschwindigkeit durch Schilder aber trotzdem deutlich herabgesetzt. Bei Tempo 30 werden 35, maximal 40 Kilometer gefahren, das sei ein Fortschritt.

+++ Pfalz-Ticker +++

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