Donnersbergkreis Kultur kompakt: Steine und mehr beim Skulpturengarten-Treff

Schauplatz eines Stelldicheins am Sonntag: der Skulpturengarten in Zellertal-Harxheim.
Schauplatz eines Stelldicheins am Sonntag: der Skulpturengarten in Zellertal-Harxheim.

„Steine – Texte – Ton“: Das ist Motto am Sonntag, 25. Juli, 11 bis 18 Uhr, im Skulpturengarten von Wolf Münninghoff. Mehrere Künstler beteiligen sich und laden mit Garten-Inhaber Münninghoff ein zu Entdeckungen, die sich keinesfalls auf die gegenständlichen Werke beschränken sollen. Eine Erzählerin wandert durch den Garten und verleiht den Geschichten der Objekte Stimme. Musik erklingt. Die ausgewählten und selbstverfassten Texte der Sprecherin Claudia Dorka hätten, wie Münninghoff mitteilt, das Publikum bereits im vergangenen Jahr begeistert. Die Wortperformance verzaubere den ohnehin romantischen Garten im historischen Anwesen des Bildhauers geradezu; Dorka kommentiere die Skulpturen Münninghoffs und seiner Schüler mal ironisch, mal frech, mal tiefgründig. Musik gibt’s obendrein: Das Gitarrenduo „Michelangela“ präsentiert seine neue Scheibe „William, Thomas, John & us“. Der Eintritt ist frei. Getränke und Speisen stehen bereit. Der Skulpturengarten findet sich in der Lindenstraße/Plündergasse in Zellertal-Harxheim. „Swing, Wine & Dine“ heißt es morgen, Samstag, ab 19.30 Uhr im Schlossgarten. Kulinarische Überraschungen treffen auf Pianopop und Swingraritäten. Peter Klein und Timo Holstein alias „Nimm 2“ wollen mit dem Gastronomen Dominik Steinbrecher für einen kulinarisch wie musikalisch aufregenden Abend sorgen. Dabei treffen Weine dreier Weingüter auf Schmankerl aus Steinbrechers Küche. Dazu präsentieren Klein und Holstein Perlen aus über vier Jahrzehnten Musikgeschichte. Der Eintritt ist frei, um Spenden in den „Hut“ wird jedoch gebeten. Der Reinerlös kommt einer sozialen Einrichtung der Stadt zu Gute. Bei Regen zieht das Konzert in den oberen Teil des Schlossgartens auf die dortige Rundbogenbühne um. Zum zweiten Mal lässt die Lauterer Pfaff-Areal-Entwicklungsgesellschaft (PEG) zum Tag der offenen Tür auf dem alten Pfaff-Areal an der Königstraße ein. Dabei versprechen die Organisatoren der PEG auch einiges an Kunstgenuss, das Programm sei weit vielfältiger als bei der Premiere vor einem Jahr, als fast 3000 Besucher kamen. Am Sonntag, 25. Juni, geht das Angebot zwischen 11 und 16 Uhr über reine Besichtigungstouren hinaus. Es werde wohl einen Rundgang geben, bei dem jedoch vieles zu sehen sei, das bisher nicht gezeigt wurde. Eine Reihe von Künstlern präsentieren sich auf dem Areal. „Industrieromantik und Kunstobjekte seien ein reizvoller Kontrast“, meint PEG-Geschäftsführer Stefan Kremer. So ist etwa der Graffiti-Künstler Carl Kenz mit Live Painting am Bau 31, dem ehemaligen Kohlebunker, am Werk. Im alten Kesselhaus ist ein Architekturmodell der Technischen Universität zu sehen, das Modell zeigt die Bestandsbauten in Gussbeton. Im Bau 14 zeichnet Karikaturenpeter nach persönlichen Wünschen, vorm ehemaligen Speisesaal tritt Labadu, die Theatergruppe der Lebenshilfe, auf. Dort kann man Headis spielen, dort ist eine DJ-Lounge, und der Lichtkünstler Joachim Scheer ist zugange. Rund um den Schornstein findet sich eine „kulinarische Genussmeile“. Sein fünfjähriges Bestehen feiert der Gesangverein Hörmonists am morgigen Samstag, 19.30 Uhr, mit einem Konzert im Bürgerhaus Höringen. Sänger Jerome Harris, der gemischte Chor Tonika aus Winnweiler, gemischter Chor Chorioso und Männergesangverein Dansenberg und das Männer-Ensemble Phönix wirken mit. Selbstverständlich stehen auch die Gastgeber des gemischten Chors Hörmonists auf der Bühne. Am Klavier begleitet Victor Portnoy, die musikalische Leitung obliegt Melania Popescu. Moderieren werden Alexandra Busch, Theresa Schweden und Klaus Denzer. Der Eintritt ist frei.

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