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Pfalz-Ticker

Trump kondoliert deutlich später zum Tod Kohls als andere Staatschefs

Bei Trumps Auftritt in Miami, wo er sich unter anderem zur Kuba-Politik äußerte, erwähnte er Helmut Kohl mit keiner Silbe.  Foto: dpa

Bei Trumps Auftritt in Miami, wo er sich unter anderem zur Kuba-Politik äußerte, erwähnte er Helmut Kohl mit keiner Silbe. Foto: dpa

Deutlich später als viele andere amtierende und ehemalige Staats- und Regierungschefs in aller Welt hat nun auch US-Präsident Donald Trump auf den Tod von Altkanzler Helmut Kohl reagiert und kondoliert. „Kanzler Kohl war den Vereinigten Staaten ein Freund und Verbündeter, während er die Bundesrepublik Deutschland durch 16 entscheidende Jahre führte“, hieß es in einer Mitteilung vom Weißen Haus am Freitagabend (Ortszeit). „Im Namen des amerikanischen Volkes spreche ich dem deutschen Volk, der Familie und den Angehörigen des ehemaligen Kanzlers Helmut Kohl mein tiefstes Beileid aus“, sagte Trump der Mitteilung zufolge.

Vermächtnis wird weiterleben



Kohl sei nicht nur der Vater der deutschen Wiedervereinigung gewesen, sondern auch ein Verfechter für Europa und das transatlantische Verhältnis, hieß es weiter. Die Welt habe von seinem Weitblick und seinen Anstrengungen profitiert. „Sein Vermächtnis wird weiterleben.“

Clinton und Bush äußern sich



Zuvor hatte Trump während einer Rede in Miami zur Kuba-Politik Kohl mit keiner Silbe erwähnt. Er hatte sich allerdings zu anderen Aspekten und Themen geäußert: Etwa zur Heimkehr des 17 Monate in Nordkorea festgehaltenen Studenten Otto Warmbier und zur Genesung des angeschossenen Kongressabgeordneten Steve Scalise. Vor Trump hatten bereits die ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und George H.W. Bush Kohls politische Leistungen gewürdigt. |dpa

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