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Montag, 16. Oktober 2017

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Samstag, 12. August 2017 - 18:44 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Friedlicher CSD bei Regen mit 70.000 Zuschauern in Mannheim (mit Video)

Bunt gegen grau: der CSD in Mannheim bei kalter Witterung und teilweise Regenwetter. (Fotos: juni)

(Fotos: juni)

Friedlich und ohne Zwischenfälle ist am Samstag die Parade zum 16. Christopher Street Day (CSD) durch Mannheim gezogen. Trotz kühler Witterung und anfänglichem Nieselregen waren viele Menschen an die Strecke gekommen, um sich den Zug – vom Anfang der Breiten Straße bei der Abendakademie über den Paradeplatz, die Kunststraße, den Friedrichsring und die Bismarckstraße zum Schloss – anzusehen. Laut Polizeiangaben haben etwa 70.000 Zuschauer den begleitet.

Motto: „Love wins“


Der CSD stand unter dem Motto „Love wins“, also „Die Liebe gewinnt“ – das durch die schnelle Umsetzung der „Ehe für alle“ durch die Politik vor einigen Wochen ungeanhnte Aktualität erhalten hat. Die Redner wiesen aber auch darauf hin, dass es immer noch einiges zu tun gebe, damit Menschen, deren Identität nicht verbreiteten Normen entspricht, sich frei entfalten können, beispielsweise bei der gesellschaftlichen Akzeptanz von Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität.

Hintergrund


Die CSD-Demonstrationen, außerhalb des deutschsprachigen Raums meist „Pride-Parade“ (engl. pride = Stolz) genannt, haben ihre Wurzeln im Sommer 1969. Damals wehrten sich im „Stonewall Inn“ in der New Yorker Christopher Street Trans- und Homosexuelle mit einer Straßenschlacht gegen Polizei-Schikanen. Zum Gedenken an diesen Aufstand („Stonewall Riot“) werden seit Anfang der 70-er Jahre Paraden in größeren Städten abgehalten.

 

 

|juni

CSD am Paradeplatz

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