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Dienstag, 19. September 2017

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Pfaffmann, Thomas

 

„Ich will einfach gute und hochwertige Weine machen“, sagt Thomas Pfaffmann. Seine Eltern haben sich mehr an den Wünschen der Kunden orientiert. Heute machen der 32-jährige Winzer und sein Bruder Frank vor allem Weine, die ihnen in erster Linie selbst schmecken und hinter denen sie stehen. Die Brüder arbeiten dabei Hand in Hand. Keiner hat seinen eigenen Arbeitsbereich, sodass jeder seine Ideen mit einbringen kann.

Thomas Pfaffmann bestritt den mittlerweile klassischen Werdegang eines Winzers: Nach dem Abitur kam die Winzerlehre, dann das Weinbaustudium in Geisenheim. In Burgund und Kalifornien hat er sich Weingüter angeschaut und von den anderen Weinländern gelernt. Den Praktikumsplatz wählte er jedoch ganz untypisch und um so interessanter. Beim Meininger Verlag durfte er in seiner Praktikumszeit über 8000 Weine aus aller Welt und aller Preisklassen probieren. Und doch sind es der heimische Riesling und Spätburgunder, die ihn am meisten begeistern.

Pfälzer Teller, mit Leberknödel, Saumagen und Bratwurst, dazu ein guter Riesling – das lässt das Herz des Jungwinzers höher schlagen. Zusammen mit Winzerkollegen aus dem Barrique Forum Pfalz will er Pfälzer Barriqueweine zu einem „must have“ machen. Aktuell liest er gerade die ersten Spätburgundertrauben für Sektgrundwein, um auch mit diesem Jahrgang seinem großen Ziel ein Stückchen näher zu kommen: „Die Nordpfalz mit ihren für Burgunderweine hervorragend geeigneten Böden noch bekannter zu machen“. Und er ist dabei auf einem sehr guten Weg!

 

Ihre Pfälzische Weinkönigin

Anna Hochdörffer

 

Das Weingut:

Weingut Wageck-Pfaffmann,

Luitpoldstraße 1,

67281 Bissersheim,

Telefon: 06359 2216,

Internet: www.wageck-pfaffmann.de

Rebfläche: 39 Hektar,

Jahresproduktion: 300.000 Liter, Hauptrebsorte: Riesling