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Sonntag, 24. September 2017

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Höhn, Frank

 

Wussten Sie, dass die Imker ihre Bienenstöcke nach Osten ausrichteten? Daher hat die Maikammerer Lage Immengarten, die nach Osten abfällt, ihren Namen. Dort steht seit 1894 das Weingut Immengartenhof der Familie Höhn.

Frank Höhn betreibt es in der vierten Generation und die fünfte steht in den Startlöchern. „Mein Töchterlein ist fünf Jahre alt, auch deshalb liegt mein Augenmerk darauf, den Boden gesund und lebendig weiterzugeben“, so der 34-Jährige. Das Bewusstsein für umweltschonendes Arbeiten und seinen Stil entwickelte er während der Ausbildung zum Weinbautechniker in Weinsberg. Dort knüpfte er Kontakte zu südafrikanischen Weinmachern.

Die Faszination für Weine aus Südafrika führte ihn zu seinem Ziel: Man müsse in der Pfalz doch auch Cabernet- und Merlotweine mit internationalem Stil erzeugen können... Also pflanzte er verschiedene Cabernetsorten, senkt stets den Ertrag maßgeblich und sortiert akribisch das Lesegut.

Im Keller arbeitet der Maikammerer mit Holzküfs zur Maischegärung, mit Barriques und großen Holzfässern. „Die Bemühungen haben sich gelohnt“, ist er stolz. Denn 2001, ein Jahr, nachdem er den Keller des Weingutes in seine Verantwortung nahm, wurde der Immengartenhof in den angesehenen Weinführer „Gault Millau“ aufgenommen. Mittlerweile baut Höhn auch Rieslinge im Holz aus. Erstmalig im Programm, der 2012 Riesling Kalkmergel „R“, der sieben Monate in großer Pfälzer Eiche schlummerte und nächsten Monat auf die Flasche kommt.

 

Ihre Pfälzische Weinkönigin

Andrea Römmich

 

Das Weingut:

Weingut Immengartenhof

Familie Höhn,

Marktstraße 62,

67487 Maikammer,

Telefon: 06321 59400,

www.immengarten-hof.de,

Rebfläche: 13,5 Hektar,

Jahresproduktion: 100.000 Flaschen,

Hauptrebsorten: Riesling,

Weißburgunder, Spätburgunder