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Sonntag, 24. September 2017

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Kranz, Boris

 

„Die Lagen sollen spürbar und schmeckbar sein”, das ist die Philosophie von Boris Kranz. Die Herkunft des Weines stehe stark im Vordergrund und das Potenzial der Lage gelte es zu nutzen. Ganz nach der Klassifizierung des VDP setzt der Winzer auf die Regel: Je höher die Qualität, desto kleiner die Lage. Seit Anfang des Jahres ist er auch Mitglied im Verband Deutscher Prädikatsweingüter und fühlt sich dort sehr wohl. „Es ist immer schön etwas mit Kollegen zusammen zu machen und Ziele gemeinsam zu verwirklichen”, erzählt der 38-Jährige. Projekte realisiert er auch mit den Winzern der Südpfalz Connexion oder dem Winzerkollegen Frank Ackermann, mit dem gemeinsam er sich für die Eintragung der Kleinen Kalmit als Einzellage einsetzte.

 

Nach der Ausbildung zum Weinbautechniker ging Boris Kranz den klassischen Weg ins elterliche Weingut. Dort veränderte sich in den 16 Jahren seit der Übernahme recht viel. Die Rebsortenstruktur wurde zwar überarbeitet, aber es wurden dabei nicht wie sonst üblich Neuzüchtungen angepflanzt, sondern genau diese aus den Weinfeldern verbannt.

 

Heute findet man im Weingut Kranz vor allem die traditionellen Rebsorten der Pfalz. Da darf auch der Lieblingswein des Winzers, ein 2011er Silvaner - vom Ton her erdig, kräftig, würzig und mit einer schönen Länge - nicht fehlen. Kein Wunder, dass der Winzer seinen Wein heute auch nicht mehr ausfahren muss, denn die Kunden strömen von ganz allein nach Ilbesheim, um ein paar Flaschen der Köstlichkeiten aus dem Weinkeller von Boris Kranz zu erwerben.

 

Ihre Pfälzische Weinkönigin

Anna Hochdörffer

 

Das Weingut:

Weingut Kranz

Mörzheimer Straße 2

76831 Ilbesheim

Telefon: 06341 939206

Internet: www.weingut-kranz.de

Rebfläche: 18 Hektar

Jahresproduktion: 130.000 Liter, Hauptrebsorten: Riesling, Weiß- und Spätburgunder