Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Zum Einzelverkauf der Ausgabe als PDF
Samstag, 23. September 2017

20°C

Gaul, Matthias

 

Beim Nordpfälzer Weingut Matthias Gaul kommt nur in die Flasche, was dem Winzer selbst schmeckt. Und das sind in diesem Fall konsequent trockene Weine.

Dem Diplom-Oenologen haben es ganz besonders die beiden Rebsorten Riesling und Spätburgunder angetan. Die Varianz der beiden Sorten und die Ausprägung der Bodenart auf die Weine begeistern ihn in den letzten Jahren. „Meine Weine sollen Freude machen. Jeder Wein auf unserer Karte hat eine ganz eigene Charakteristik, aber alle sind unkompliziert und machen Spaß“, erzählt der 44-jährige. Der Winzer lässt sich gerne von anderen Regionen und Weinbauländern inspirieren. So profitieren von seiner Experimentierfreude nicht nur Riesling und Spätburgunder, sondern auch Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und die exotische Rebsorte Trempranillo. Auch die alten Studienkollegen aus Geisenheim besucht er gerne, um sich durch die Weinkeller zu probieren und miteinander auszutauschen.

In seinem eigenen Keller geht es sehr traditionell zu. Gemeinsam mit dem Flying Winemaker und guten Freund Gerd Stepp werden die Pinots nicht gepumpt, sondern untergestoßen oder mit der Hand umgeschöpft. Nachdem der Winzer den Betrieb von seinen Eltern übernommen hat, blieb wenig Freizeit. Mittlerweile geht jede dritte Flache Gaul-Wein nach Berlin. Bleibt trotzdem Zeit zum Schlemmen, so wählt Matthias Gaul die Pfälzer Forelle mit Salzkartoffeln, „dazu ein schöner Riesling, dann ist die Welt in Ordnung“, schwärmt Winzer Matthias Gaul.

 

Ihre Pfälzische Weinkönigin

Anna Hochdörffer

 

Das Weingut:

Weingut Gaul/St. Stephanshof,

Weinstraße 10,

67269 Grünstadt-Asselheim,

Telefon: 06359 3668,

Internet: www.gaul-weine.de,

Rebfläche: 25 Hektar,

Jahresproduktion: 200.000 Liter, Hauptrebsorten: Riesling, Grau- und Spätburgunder