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Sonntag, 24. September 2017

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Rebholz, Hansjörg

 

„Typ Rebholz“, so beschreibt Hansjörg Rebholz kurz und bündig seine Weine. Dahinter steckt die gesamte Philosophie des Weingutes Ökonomierat Rebholz. Der erste Baustein ist der ökologische Weinbau, für den Winzer ein logischer Schritt, um die Individualität der Reben und die Charakteristik der Lagen zu respektieren. Sowohl in die Weinberge, als auch in die Kellerwirtschaft wird sehr viel Sorgfalt gesteckt, um diese Charakteristik später im Wein schmeckbar zu machen. Die zweite wichtige Rolle spielt die Eigenheit des Jahrganges. Ohne Anreicherung oder Entsäuerung schafft es das Weingut Rebholz jedes Jahr, diese Eigenheit zu unterstreichen. Ein letzter wichtiger Faktor für den „Typ Rebholz“ ist die Zeit. Hansjörg Rebholz lässt seine Weine in Hinblick auf die gesamte Produktion, etwa durch Maischestandzeit und spätes Abstechen der Jungweine von der Hefe, immer wieder ruhen. Dadurch erhalten seine Weine ein großes Entwicklungspotential.

Die Art, seine Weine so individuell zu gestalten, entwickelte sich bei Hansjörg Rebholz sehr früh und nur durch den Zusammenhalt der Familie war das umsetzbar.

Sie ist ihm natürlich das Wichtigste. Wenn er in seiner Freizeit nicht gerade kommunalpolitisch, fachbezogen versteht sich, unterwegs ist, verbringt er so viel Zeit wie möglich mit seiner Frau Birgit Rebholz und seinen drei Kindern. Birgit Rebholz, Pfälzische Weinkönigin 1989/90 und Deutsche Weinkönigin 1990/91, hat die Entwicklung des Weingutes entscheidend mit geprägt. Die beiden Söhne haben ausbildungstechnisch den Weg zum Winzer eingeschlagen. Bleibt nur noch die Frage offen, ob Tochter Helene ihrer Mutter nacheifert!?

 

Ihre Pfälzische Weinkönigin

Andrea Römmich

 

Das Weingut:

Weingut Ökonomierat Rebholz,

Weinstraße 54,

76833 Siebeldingen,

Telefon: 06345 3439,

Internet: www.oekonomierat-rebholz.com,

Rebfläche: 22 Hektar,

Jahresproduktion: ca. 100.000 Liter,

Hauptrebsorten: 40 Prozent Riesling, 50 Prozent Burgundersorten