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Dienstag, 19. September 2017

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Rabold, Christoph

 

Christoph Rabold ist im vergangenen Sommer ins elterliche Weingut eingestiegen. Zuvor hat er eine Winzerlehre und das Studium Weinbau und Önologie in Geisenheim absolviert. Große Veränderungen im Keller hat er vorerst nicht geplant. Den fruchtigen Stil will er beibehalten, das Terroir weiter ausbauen. Vor allem soll die Vermarktung umstrukturiert und damit auch die Ausstattung der Flaschen erneuert werden. Er genießt die Freiheiten, die ihm seine Eltern im Keller lassen.

Dass Christoph Winzer werden will, war schon immer klar. Um über den Tellerrand zu schauen, machte er verschiedene Praktika. Eines steht noch aus: einen Herbst auf der Südhalbkugel strebt er in den nächsten zwei Jahren an.

Mit dem Einstieg des Sohnes bewegt sich das Weingut immer mehr in die biologische Wirtschaftsweise. Die weißen Rebsorten werden nach der Handlese gleich abgepresst, nur die Bukettrebsorten genießen eine kurze Maischestandzeit. Eine Besonderheit im Betrieb: Roter Muskateller. Eine Rebsorte, die selten angebaut wird.

Die Versektung ist das zweite wichtige Standbein des Betriebes. 1984 hat Mutter Rita Rabold innerhalb ihres Studiums beim Sektprojekt in Geisenheim mitgemacht und den Winzersekt anschließend im elterlichen Betrieb integriert. Seit 1994 wird der Sekt auch im Weingut selbst gemacht und mittlerweile gibt es sechs verschiedene Sorten.

In seiner Freizeit kocht der 25-jährige Jungwinzer gerne, trinkt natürlich auch mal ein Glas Wein - etwa einen trockenen Muskateller oder einen filigranen Spätburgunder. Außerdem engagiert er sich in der Feuerwehr.

 

Ihre Pfälzische Weinkönigin

Laura Julier

 

 

Das Weingut:

Weingut Wind-Rabold,

Gaisbergstraße 9, 76835 Burrweiler,

Telefon: 06345 3692,

Internet: www.wind-rabold.de,

Rebfläche: 15 Hektar,

Jahresproduktion: 65.000 Flaschen,

Hauptrebsorten: Riesling,

Spätburgunder