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Dienstag, 19. September 2017

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Schreieck, Volker und Bernd

 

Diese Woche stelle ich Ihnen gleich zwei Winzer-Typen vor – eine Ausnahme, aber im Hause Schreieck ist es unmöglich, den einen Bruder, Volker, ohne den anderen, Bernd, zu nennen. Sind sie doch beide gemeinsam von klein auf im Weingut und mit Leib und Seele jeden Tag aufs Neue am Werk. Als „Vollblutwinzer“ könnte man die beiden Winzermeister bezeichnen.

Für den kompletten Umbau des Kellers, dessen Einweihung sie vor zwei Wochen zusammen mit dem ersten Großen Staatsehrenpreis feierten, ließen sie Geburtstage und Familienfeste ausfallen. Das wird jetzt nachgeholt. Bei einem gebratenen Lamm und einem 2009er Rotweincuvée „Big Red“ schlemmt man mit Familie und Freunden. Das Geheimrezept für ihren Erfolg? „Dass die ganze Familie fest hinter dem Weingut und hinter dem Beruf steht“, verrät der jüngere Bruder Bernd.

Im Weinberg wird stark selektioniert, im Keller sind die ersten 48 Stunden von der Ernte bis zum Beginn der alkoholischen Gärung entscheidend. „Wir wollen Weine mit viel Frucht und Frische machen, die Ausdruck unserer eigenen Leidenschaft und des Engagements sind“, so der 48-jährige Volker. Auch der Zusammenhalt des Winzerdorfes Maikammer sei mitwirkend beim Erfolg. Bei Vergleichsweinproben „sieht man, wo man selbst steht und bekommt ehrliches Feedback der anderen Winzer“, sind sich beide einig.

 

Ihre Pfälzische Weinkönigin

Anna Hochdörffer

 

Das Weingut:

Wein- und Sekthaus Schreieck,

Hartmannstraße 38,

67487 Maikammer,

Telefon: 06321 5067,

www.schreieck-maikammer.de,

Rebfläche: 19 Hektar,

Jahresproduktion: 210.000 Liter,

Hauptrebsorten: Riesling,

Burgunderfamilie