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Dienstag, 19. September 2017

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Gries, Thomas

 

Erst vor kurzem durfte Thomas Gries einen Großen Staatsehrenpreis mit nach Hause nehmen. Fragt man ihn nach dem Geheimnis seines Erfolges, wird wie so oft klar: Qualität beginnt im Weinberg. Denn hier setzt der Winzer aus Rhodt auf ein ganzes Bündel an Maßnahmen, zu denen zum Beispiel eine vollständige Begrünung der Wingertszeilen, sowie dünne, besonders hohe Laubwände gehören. „Außerdem ist die negative Vorlese bei uns sehr wichtig: Niedrigere Qualitäten werden per Hand vorgelesen, gleichzeitig wird entblättert. So können die übrigen Trauben komplett freihängend ausreifen und wir haben fast keine Probleme mit Botrytis.“

Geerntet wird dann zum besten Zeitpunkt möglichst auf einen Schlag mit dem Vollernter. „Mit dieser Strategie fahren wir schon seit zehn Jahren sehr gut“, erläutert Gries. Zufrieden ist er auch mit der kellertechnischen Schlagkraft seines Betriebs: Gleich zwei Pressen stehen ihm zur Verfügung. Diese sind sehr nützlich, wenn es darum geht, schnell zu reagieren und möglichst viel reifes und gesundes Lesegut zu verarbeiten.

Im Keller reizen den zweifachen Vater vor allem die roten Rebsorten: Während es bei Weißweinen vor allem um das berühmte „gezielte Nichtstun“ gehe, seien die Vorgänge hier komplexer und der Kellermeister werde dabei richtig gefordert. Gerade der Spätburgunder sei weiterhin im Kommen, erzählt der Südpfälzer. Was den Genuss betrifft, hat er aber sowohl Rotweine wie Weißweine gerne im Glas.

Wichtig ist für den Rhodter, der in seiner Freizeit gerne mal aufs Snowboard oder Wakeboard steigt, der intensive Austausch mit seinen Kollegen: „Jeder hat eine andere Strategie, doch alle haben schließlich das gleiche Ziel: Die besten Weine zu machen!“

 

Ihre Pfälzische Weinkönigin

Janina Huhn

 

Das Weingut:

Weingut Gerhard und Waltraud Gries,

Weinstraße 29,

76835 Rhodt,

Telefon: 06323 989313,

Internet: www.weingut-gries.de,

Rebfläche: 16 Hektar,

Jahresproduktion: ca. 180.000 Flaschen

Hauptrebsorte: Riesling