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Samstag, 23. September 2017

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Schneider, Moritz

 

Die letzten neun Wochen verbrachte Moritz Schneider bei der Weinlese im fernen Neuseeland, wo er im Keller eines Weingutes mitgearbeitet, die riesigen Dimensionen und vor allem den Ausbau von Sauvignon blanc kennen gelernt hat. Dabei fasziniert den Jungwinzer der heimische Riesling viel mehr, denn „die ganze Familie ist Fan und er hat in unserem Weingut eine sehr lange Tradition“.

Sein Lieblings-Riesling wächst in einer ganz besonderen Lage: dem Dirmsteiner Jesuitenhofgarten. Die Einzellage in Alleinbesitz liegt mitten im Ort und ist von den alten Stadtmauern begrenzt. Dadurch kann ein besonderes Kleinklima entstehen, das den darauf wachsenden Riesling- und Spätburgundertrauben eine besonders ausgewogene Mineralität verschafft. Schon zum dritten Mal in Folge konnte das Weingut dadurch den Siegerwein in der Kategorie Spätburgunder der Weinprämierung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz stellen.

Nach Winzerausbildung, Weinbaustudium und dem Auslandspraktikum kann sich der 25-jährige nun auf die Arbeit im Betrieb der Eltern konzentrieren. Dort ist er vor allem im Weinkeller zu finden, wobei er die Weinbergsarbeiten als ebenso wichtig empfindet. Im Weißweinbereich schwört er auf die gestaffelte Lese, also mehrfache Handlese nur der reifen Trauben, ohne Negativselektion. Dies erhalte die für den Wein wichtige Säure.

Schon als kleiner Bub fand er die Arbeit mit Wein spannend und so war die Berufswahl leicht. „Wenn ich abends eine Flasche meines Weins aufmache, dann weiß ich wofür ich den ganzen Tag gearbeitet habe. Ein tolles Gefühl“, schwärmt er.

 

Ihre Pfälzische Weinkönigin

Anna Hochdörffer

 

Das Weingut:

Jesuitenhof – Wein- und Sektgut Klaus Schneider,

Obertor 6,

67246 Dirmstein,

Telefon: 06238 2942,

Internet: www.jesuitenhof.de,

Rebfläche: 20 Hektar,

Jahresproduktion: 150.000 Liter,

Hauptrebsorte: Riesling