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Montag, 25. September 2017

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Feuerzangenbowle

 

Wer kennt sie nicht, die Feuerzangenbowle!? Sie wurde spätestens durch den gleichnamigen Film mit Heinz Rühmann bekannt und ist traditionellerweise auf Weihnachtsmärkten oder an Silvester ein Muss. Um diese herzustellen, benötigt man einen großen Topf, der auf einer Feuerstelle oder einer Herdplatte steht und so das Getränk immer warm beziehungsweise heiß hält. In diesem Gefäß erhitzt man einen trockenen Rotwein, welcher mit Sternanis, Gewürznelken, Zimtstangen, Zitronen- und Orangenschalen gewürzt wird. Je nach Rezeptart kann dieser „Glühwein“ nun mit diversen Säften oder Likören verfeinert werden.

Dann wird ein Zuckerhut mit braunem Rum beträufelt bis er völlig getränkt ist. Diesen legt man zum Anzünden auf ein gelochtes Blech über dem Topf. Der Zucker schmilzt, karamellisiert und tropft in den gewürzten Wein. Dann kann man im Kreis von Familie und Freunden in das neue Jahr starten.

Die Feuerzangenbowle wird irrtümlich als Bowle bezeichnet, doch eigentlich handelt es sich um einen Punsch, also um ein Heißgetränk. Der Name stammt von der Feuerzange, mit welcher man glühende Kohlenstücke aus dem Kamin oder dem Herd nehmen konnte, um sich eine Pfeife anzuzünden. Da die „Zuckerhüte“ früher auch noch etwas größer und robuster als die heutigen waren, war die Zange ideal für diesen Punsch geeignet. So war der Name einfach gefunden und auch wenn wir heutzutage kaum noch richtige Feuerzangen haben, so gehört die Feuerzangenbowle doch zu einer jährlich immer wiederkehrenden Freude.

Nutzen Sie die Pfalz mit ihren Winzerbetrieben und probieren Sie auch mal wieder oder zum ersten Mal Ihre eigene Feuerzangenbowle…

 

Karen Storck

 

Pfälzische Weinkönigin