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Montag, 25. September 2017

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Cabernet Sauvignon

 

Die Herkunft der wohl bekanntesten Rebsorte der Welt war lange ein Rätsel. Erst im Jahre 1635 wird sie in Frankreich urkundlich erwähnt, doch es wurde vermutet, dass sie von der antiken Sorte Biturica abstammt. 1997 wurden dann durch eine DNA-Analyse die Eltern Cabernet Franc und Sauvignon Blanc herausgefunden. Erst am Ende des 18. Jahrhunderts wird Cabernet Sauvignon verstärkt in Frankreich, genauer im Bordeaux angebaut. Dort ist er noch heute Hauptbestandteil der großen Cuvées, wodurch er zu den berühmtesten und teuersten Weinen der Welt gehört.

Doch nicht nur dort ist er ein beliebter Verschnittpartner. Die Rebsorte hat die Fähigkeit, sich an die verschiedensten Klima- und Bodenbedingungen anzupassen und sein unverwechselbares Aroma immer zuverlässig hervorzubringen. So konnte er sich in der Neuen Welt durchsetzen, aber auch in traditionellen Weinbauländern gewinnt er immer mehr an Wichtigkeit, nicht zuletzt, weil er eben in das zur Zeit im Trend liegende internationale Raster passt.

Der tiefrote Wein, der aus der Traube hervor geht, besticht zunächst mit unverwechselbaren Aromen von schwarzen Johannisbeeren und grüner Paprika. Besonderen Charakter erhalten die Weine durch den hohen Gehalt an Gerbstoffen, die für die Tiefe und Lagerfähigkeit verantwortlich sind, oft ist eine Lagerung auch notwendig, damit die zum Teil noch hervorstechenden Gerbstoffe abgerundet und besser in den Wein eingebunden werden können. Meistens werden sie auch längere Zeit in Barriquefässern gelagert, um sie noch weicher und gefälliger zu machen und ihnen weitere Aromen, nämlich die von Schokolade und Vanille, zu verleihen.

 

Patricia Frank

 

Pfälzische Weinkönigin