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Samstag, 21. Oktober 2017

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Landesweinprämierung

 

Landesweinprämierung, die:Gold, Silber und Bronze gibt es nicht nur bei den Olympischen Spielen. Auch in der Weinwirtschaft werden im Rahmen der jährlichen Landesweinprämierung Winzerbetrieben und -genossenschaften für deren besondere Leistungen die gleichen Auszeichnungen verliehen. Zuständig für die Prämierungen ist die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, die zur Förderung der Erzeugung qualitativ herausragender Qualitätsweine, Prädikatsweine und Sekte jährlich einen Wettbewerb durchführt. Es ist mit Abstand der größte Wettbewerb dieser Art, zu dem von etwa 2.500 Betrieben rund 19.000 Erzeugnisse aus allen sechs rheinland-pfälzischen Anbaugebieten vorgestellt werden.

Die zur Beurteilung vorgestellten Weine und Sekte werden ohne Kenntnis der näheren betrieblichen und geografischen Herkunft geprüft. Bei den Prüfern handelt es sich um in der Sensorik besonders geschulte und in der Weinbewertung erfahrene Sachverständige. Die Bewertung wird nach dem in der Weinverordnung vorgeschriebenen Bewertungsschema mit einer fünfstufigen Punkteskala durchgeführt. Dabei werden nur deutlich über dem Durchschnitt liegende Weine und Sekte mit Preismünzen ausgezeichnet. Für die Kammerpreismünze in Bronze beträgt der Durchschnittswert 3,5 Punkte, für Silber 4,0 und für Gold 4,5 Punkte. Prämierte Erzeugnisse kann der Weingenießer an den in der Farbe der Medaillen gehaltenen Kennzeichen auf den Flaschen erkennen. Die besten Betriebe mit der höchsten Durchschnittspunktzahl erhalten Ehrenpreise. Staatsehrenpreise werden an außergewöhnliche Weinerzeuger verliehen. Den „Großen Staatsehrenpreis“ erhalten nur Erzeuger, die in einem Zeitraum von zehn Jahren mit dem fünften Staatsehrenpreis ausgezeichnet worden sind.

 

 

 

 

 

Pfälzische Weinkönigin

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BOX-ABSP_OHNAlle Folgen des LEO-Lexikons Wein <QA0>

<CW-7>unter www.leo-online.de/weinlexikon.