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Mittwoch, 18. Oktober 2017

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Nennfüllmenge

 

Wer kennt ihn nicht, den kleinen Zusatz „e“ auf der Inhaltsangabe von Verpackungen in Geschäften? Egal ob Mehl, Milch, Käse oder Wein – alle fertig eingepackten Lebensmittel sind mit diesem Zusatz gekennzeichnet.

Das deutsche Eichgesetz definiert diese Verpackungen wie folgt: „Fertigpackungen im Sinne dieses Gesetzes sind Erzeugnisse in Verpackungen beliebiger Art, die in Abwesenheit des Käufers abgepackt und verschlossen werden, wobei die Menge des darin enthaltenen Erzeugnisses ohne Öffnen oder merkliche Änderung der Verpackung nicht verändert werden kann.“

Die Nennfüllmenge wurde gesetzlich durch das Eichgesetz, die Fertigverpackungs-Verordnung und die Füllmengen-Verordnung festgelegt. Das Gesetz besagt, dass zum Beispiel Weine in Flaschen ab 0,1 Liter bis 1,5 Liter Füllmenge verkauft werden dürfen.

Das kleine „e“, das so genannte EWG-Zeichen, darf auf Fertigverpackungen aufgebracht werden, wenn die Nennfüllmenge nicht weniger als 5 Gramm oder Milliliter und nicht mehr als 10 Kilogramm oder Liter beträgt. Ein Gesetz kann aber ganz leicht umgangen werden, wenn die Richtlinien nicht kontrolliert würden. In diesem Fall übernimmt das Eichamt diese Aufgabe und macht Stichproben bei den Herstellern beziehungsweise den Verpackern (Abfüllern).

Die Angabe des Inhaltes einer Weinflasche muss nach dem deutschen Weinrecht auf dem Etikett stehen. Wenn Sie genau hinschauen, werden Sie das bei Ihrem nächsten Weinkauf wieder sehen.

 

Karen Storck

 

Pfälzische Weinkönigin