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Montag, 25. September 2017

21°C

Winzerbowle

 

Die Winzerbowle ist ein besonders fruchtiger und erfrischender Genuss in der heißen Sommerzeit. Jedoch gibt es auch hier einige Regeln zu beachten. Mit einer guten Winzerbowle möchte man seine Gäste begeistern und sie nicht am nächsten Tag mit Schmerztabletten versorgen.

Eine Winzerbowle schmeckt am besten, wenn der Wein als auch der Winzersekt von der gleichen Rebsorte sind. Besonders eignen sich neutrale Reben wie Silvaner, Rivaner oder ein spritziger Riesling. Der Winzersekt sollte die Geschmacksrichtung brut oder extra brut haben, die Weine sollten am besten trocken oder halbtrocken sein. Mein Geheimtipp: Weißherbst oder Rosé, denn die sorgen gleichermaßen für reizvolle Geschmacks- und Farberlebnisse. Ein Tabu sind Eiswürfel. Lieber die Winzerbowle im Kühlschrank langsam herunterkühlen, damit sie nicht nur kalt wird, sondern auch „ziehen“ kann.

Mit Zucker sollte man – wegen der Kopfschmerzen – sehr sparsam umgehen! Eine angenehme Süße erreicht man am besten mit kleingeschnittenem, frischem Obst und hiervon gibt es in der Pfalz ja bekanntlich jede Menge im Sommer.

Interessant kann auch ein Schuss von Pfälzer Edelbränden sein. Dieser belässt den Früchten nicht nur die nötige Form und Farbe, sondern ist für einige Genießer auch das i-Tüpfelchen. Und wer die Winzerbowle frisch und spritzig auf den Tisch bringen möchte, der gibt den gut gekühlten Sekt erst kurz vor dem Servieren hinzu.

 

Katja Schweder, Pfälzische Weinkönigin 2005/2006