Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Zum Einzelverkauf der Ausgabe als PDF
Mittwoch, 18. Oktober 2017

20°C

Horizontale und vertikale Verkostung

 

Man kann Wein einfach verkosten, indem man ihn probiert, drüber spricht, sich Notizen macht oder ihn bewertet.

Mit dem System der Horizontalen Verkostung vergleicht man verschiedene Erzeuger und auch verschiedene Regionen in einer Probe. Wichtig ist dabei, dass man die Weine immer aus dem gleichen Jahrgang verkostet. Die Weine sollten aber auch eine gewisse Ähnlichkeit aufweisen. Es nützt nichts, einen Rheinhessischen Silvaner mit einem Pfälzer Spätburgunder vergleichen zu wollen oder einen süßen mit einem trockenen. Das sollte schon einigermaßen zusammenpassen. In einer solchen Probe lässt sich der Einfluss von verschiedenen Böden, klimatischen Verhältnissen, verschiedener Anbau- und Ausbaumethoden und vieles mehr miteinender vergleichen.

Mit einer Vertikalen Verkostung deckt man keine Auswahl an verschiedenen Weinen ab, sondern man konzentriert sich ganz auf einen Wein von einem Weingut. Von diesem werden verschiedene Jahrgänge verkostet und miteinender verglichen. Der Einfluss verschiedener Jahrgänge oder auch der Lagerung können dabei herausgearbeitet werden. Vielleicht hat das Weingut zwischenzeitlich etwas in der Produktionsmethode geändert oder auf Bio umgestellt. Das alles lässt sich mit einer solchen Probe miteinander vergleichen und bewerten.

Zwei sehr spannende Arten, Wein zu verkosten, bei denen man auch viel lernen kann. Zumindest sollte man es einmal ausprobiert haben.

 

Patricia Frank

 

Pfälzische Weinkönigin