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Samstag, 21. Oktober 2017

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Weinenzyklopädie

 

Als Enzyklopädie bezeichnet man ein Nachschlagewerk, welches die schriftliche und komplexe Darstellung eines umfangreichen Wissens ist. Kennzeichnendes Merkmal ist der Universalitätsanspruch.

Das Wort Enzyklopädie ist Französisch und leitet sich aus dem mittellateinischen „encyclopaedia“ (Grundlehre aller Wissenschaften und Künste) und dem griechischen „enkyklios paideia“ (Kreis der Bildung) ab. Im Gegensatz zu einem Wörterbuch (etwa Duden), welches lediglich Informationen über sprachliche Bedeutung und Zusammenhänge bietet, stellt eine Enzyklopädie alle Gebiete menschlichen Wissens strukturiert und umfassend da.

Umgangssprachlich wird Enzyklopädie auch Lexikon genannt, da die zu erklärenden Begriffe meist nach alphabetischer Reihenfolge angeordnet sind. In den Erläuterungen und Definitionen im Kontext mit Geschichte und Literatur sind stets Verweise zu finden, welche dem Leser dazu dienen, diese Begriffe wiederum als Definition im Nachschlagewerk zu finden.

Jedoch ist Lexikon kein Synonym für Enzyklopädie, sondern eine „vereinfachte“ Form dieser! Die zu erläuternden Begriffe werden im Lexikon nicht mit der Detailtiefe und dem Umfang beschrieben, wie sie in einer Enzyklopädie definiert werden. Man unterscheidet bei diesen Nachschlagewerken zwei Hauptgruppen: Universalenzyklopädie, welche den Anspruch hat, das gesamte Wissen der Welt darzustellen, sowie Spezialenzyklopädie. Letztere erhebt den Anspruch der umfassenden und vollständigen Darstellung des Wissens eines bestimmten Faches.

Eine Weinenzyklopädie zeigt so als Spezialnachschlagewerk das weltweite Wissen zum Thema Wein, Weinbau, Geschichte, Kultur, Regionen und Menschen auf. Diese Themen stehen wiederum im Kontext zueinander und ermöglichen dem Leser einen tiefen Einblick in die Welt der Weine!

 

Karen Storck

 

Pfälzische Weinkönigin